Böses Ende eines Junggesellenabschieds
19.02.2010 | 18:20 Uhr 2010-02-19T18:20:00+0100Essen. Junggesellenabschied hatten sie gefeiert. Am Ende landeten sie in einer Schwulenkneipe in der City. Das ging nicht gut aus, führte zu einer Schlägerei. Ein Jahr Haft ohne Bewährung gab es dafür beim Schöffengericht.
Sechs Angeklagte waren es, die sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten mussten. Laut Anklage hatten sie am 1. März 2009 mit unbekannten Mittätern die Schlägerei angezettelt und sich auf einen 39-Jährigen gestürzt. Nur weil der Wirt frühzeitig einen Tumult ahnte und die Polizei rief, ging es glimpflich aus. Schon eine Minute nach dem ersten Schlag schritten die Beamten ein. Im Eifer des Gefechts schlug aber das eigentliche Opfer derart wild um sich, dass ein Polizist einen Zahn verlor.
Auch wenn sie die Tat bestritten: Ein Motiv hätten die Angeklagten, die wohl alle Rot-Weiss-Fans sind. Denn die Kneipe war früher Fußballertreff, hatte erst einen Tag vor dem 1. März für ein homosexuelles Publikum neu eröffnet. Der Wirt geht von einem gezielten Angriff aus: „Die setzten sich an den Table-Dance-Bereich und sangen schwulenfeindliche Lieder.“ Die wollten wohl Schwuchteln aufmischen, meint er. Einer soll auf dem Tisch getanzt haben - mit Kleidung.
Der Haupttäter, ein 25-jähriger Stoppenberger, soll sich dann Handschuhe übergezogen und den Streit begonnen haben. Für den massigen Mann hat der 50 Jahre alte Wirt nur Verachtung: „Das war der mit der großen Fresse. Er kann froh sein, wenn er nicht schwul ist. Bei uns hätte er sowieso keine Chance.“
Fünf Angeklagte spricht das Gericht frei, weil es „nicht weiß, wer wie was tat“, begründet Amtsrichter Roland Wissel. Bei dem 25-Jährigen hat es keine Zweifel. Weil er erheblich vorbestraft ist und unter Bewährung stand, gibt es auch keine neue Bewährung.
21:09
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04:31
@13
nicht halb weg sondern 1 1/2 viertel weg!
aber um beim thema zu bleiben...
unfassbar wie manche hier vorverurteilen,
ohne jegliches hintergrundwissen,etc...
21:16
@12: Halb weg isses ja schon. Weiter so!
16:23
Wer sich selbst schon Mr.Big33 tituliert, sollte den Begriff Bildungsferne sehr mit Vorsicht benutzen. Her mit dem Stadion.
14:00
Das ist natürlich ganz klar , dass da mal wieder von der Allgemeinheit gesprochen wird. Das kommt von Leuten , die nur Vorurteile in ihrem Leben kennen aber selbst , in anderen Dingen wahrscheinlich kein Stück besser sind wie manche von denen.Waren wahrscheinlich noch nie selbst dort. Sonst würden sie nicht so einen Scheiss von sich geben. Man sollte nie alle gleich ziehen.
13:29
Der Fall zeigt auch, dass man alles tun sollte, um es dem ganzen RWE-Dunst- und Fankreis in Essen möglichst ungemütlich machen sollte. Das sind bildungsferne Schichten, die immer wieder für Probleme sorgen. Weg mit dem Stadion!
10:35
#5
vielleicht hat #4 ja ebenso wie ich die WAZ im Abbo und ärgert sich über das leider immer mehr festzustellende Bild-Niveau der Artikel. Im übrigen gibt es ja zur WAZ im Ruhrgebiet keine Alternative.
Also wattsolldattdennnur, es sollte durchaus erlaubt sein Kritik anzumelden (dattsolldatt).
10:10
Da hatte der Wirt seinen ganz grossen Auftritt.Endlich mal Leute die ihm zuhören MUSSTEN.
@ ichbins999 Du willst dich von solchen Leuten distanzieren,und artikulierst dich als wenn du aus der letzten Gosse kommst.Ich weiss das du die Leute nicht kennst die vor Gericht standen.Von daher auch nicht den Ablauf in der Kneipe.Deshalb ist es eine Frechheit so über Leute zu urteilen.
21:16
Jetzt kommt da so ne Sch... her und meint irgendwas besser zu wissen . Stehst wohl auf so Kerle die meinen stark und cool zu sein. Schade , das sie nur einen hinter Gittern gebracht haben.
Mädchen bei dir ist bestimmt schon alles verloren , aber such dir andere !! Männer !!
20:34
Dieser Artikel , ist sowas von lächerlich und verlogen .