Geld regnet in Köln vom Himmel

In Köln hat es Geld geregnet. Der Finanzberater Joachim Ackva und seine Partnerin Daniela Tiben ließen in der Innenstadt ein Bündel Luftballons aufsteigen, an dem drei Säcke mit rund 3500 Euro befestigt waren. Das Geld fiel aus den Säcken, Passanten konnten zugreifen.

Köln.. Mit der Aktion wollten Ackva und Tiben auf ihre Idee einer "Gemeinschaftskasse" für die Welt aufmerksam machen: Jeder soll ein Tausendstel seines Vermögens spenden, so dass Armut, Hunger und Krieg bekämpft werden können. Es gebe viele Menschen, die dazu bereit seien, sagte Ackva. Der Sinn des Geldregens sei aber vor allem, "Spaß zu haben". Die Freude am Teilen stehe im Vordergrund.

Gefreut haben sich über den Geldregen vor allem Schüler. Sie drängten sich unter den Luftballons, als die 5-Euro- und 10-Euro-Scheine aus den Säcken fielen. Das Geld stammt nach Ackvas Angaben aus seinem Privatvermögen. Er hatte in der Vergangenheit schon in Berlin und Frankfurt Euronoten verteilt.