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Geisterfahrer

Geisterfahrer stirbt bei Unfall auf A 2 bei Herford

29.11.2012 | 09:27 Uhr
Geisterfahrer stirbt bei Unfall auf A 2 bei Herford
Foto: WAZ FotoPool

Herford  Ein Geisterfahrer ist in der Nähe von Herford bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der 81-Jährige war von einer Raststätte auf die A2 aufgefahren und wendete plötzlich auf dem Beschleunigungsstreifen. Danach fuhr er auf der Autobahn zurück. Dabei stieß er frontal mit einem anderen Wagen zusammen.

Ein 81 Jahre alter Geisterfahrer ist bei einem Unfall auf der Autobahn 2 bei Herford ums Leben gekommen. Der Mann fuhr am Mittwochabend von einer Raststätte auf die Autobahn in Richtung Hannover auf und wendete plötzlich auf dem Beschleunigungsstreifen, wie ein Sprecher der Polizei am Donnerstag sagte. Dann fuhr er in verkehrter Richtung auf der Autobahn zurück. Dabei stieß er frontal mit dem Wagen eines 43 Jahre alten Fahrers zusammen. Der 81-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Das Auto des 43-Jährigen wurde durch die Kollision gegen einen Lastwagen geschleudert. Der Mann musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Lkw-Fahrer wurde nicht verletzt. Die Autobahn war für mehrere Stunden voll gesperrt, es bildete sich Stau auf einer Länge von etwa acht Kilometern.

Polizei stoppt Geisterfahrer nach 13 Kilometern

Rund 13 Kilometer ist ein Autofahrer in Rheinland-Pfalz auf der falschen Seite unterwegs gewesen. Trotz Lichtzeichen und Hupen anderer Fahrer fuhr der 68-Jährige in der Nacht zum Donnerstag auf der Bundesstraße 52 und der Autobahn 64 unbeirrt in Richtung Luxemburg weiter, wie die Polizei mitteilte. Einer Polizeistreife gelang es schließlich, den Mann zu stoppen. Den Angaben nach war er sich keiner Schuld bewusst. Der 68-Jährige muss nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen.(dapd)

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Kommentare
29.11.2012
09:47
Geisterfahrer stirbt bei Unfall auf der A 2 bei Herford
von silver_surfer | #1

"Den Angaben nach war er sich keiner Schuld bewusst. Der 68-Jährige muss nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen." - alleine durch diese Aussage sollte eine Einweisung in eine geschlossene Klinik gerechtfertigt sein.

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