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Fürs Leben lernen mit Harald Schmidt

23.01.2015 | 00:11 Uhr

Erftstadt. So schnell kann es gehen: Nach einem knappen Jahr Fernseh-Abstinenz ist Harald Schmidt (57) kaum wiederzuerkennen. Im dicken Rollkragenpulli erscheint er am Donnerstagmorgen in der Aula des Ville-Gymnasiums in Erftstadt-Liblar bei Köln. „Ich hab’ mich als Herbergsvater verkleidet.“ Schließlich tritt er nicht in einer Fernsehshow auf, sondern bei einer offiziellen Schulveranstaltung.

Harald Schmidt soll hier 200 Oberstufenschülern beweisen, dass man in der Schule doch fürs Leben lernt. „Ihr kommt bald alle auf diesen berühmten Arbeitsmarkt“, warnt der Schulpflegschaftsvorsitzende Damian van Melis. Da könne es nicht schaden, mit Leuten aus der Praxis zu reden. Der ehemalige Moderator ist sichtlich gut aufgelegt. Er selbst sei immer gern zur Schule gegangen, sagt er, „aus Geselligkeitsgründen“.

In Sport gab es die Note 6

Frage eines Schülers namens Niklas: „Hatten Sie auch Lehrer, die Sie nicht so toll fanden?“ Antwort: „Tausende! Ich war natürlich der Lehrer-Parodist. Wenn es auf Schulausflug ging, saß ich sechs Stunden vorne neben dem Fahrer mit Mikro in der Hand.“ Sein liebstes Parodieobjekt: der Mathelehrer mit dem Spitznamen „Idi“. „Nach Idi Amin. Das war damals so’n Diktator.“

Im Abitur hatte er eine 2,7 – trotz einer 6 in Sport. Damals habe ihm sein Sportlehrer gesagt: „Du wirst schon sehen, wo du mit deiner Art landest!“ Im Nachhinein gibt er ihm recht – denn nun sitzt er hier in dieser spröden Provinzschule. „Also hört auf eure Pädagogen!“

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Fürs Leben lernen mit Harald Schmidt
Fürs Leben lernen mit Harald Schmidt
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http://www.derwesten.de/panorama/fuers-leben-lernen-mit-harald-schmidt-aimp-id10265609.html
2015-01-23 00:11
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