Fünf Freundinnen zwischen Kraut und Rüben

..  Ja gut, das ist jetzt etwas verwirrend, dass dieser Film „Die Dienstagsfrauen“ heißt, aber an einem Samstag läuft. Doch das hat – wie Kenner der Bücher oder der beiden Vorgänger wissen – ja seinen Grund. Denn seit über 15 Jahren treffen sich Eva (Saskia Vester), Estelle (Nina Hoger), Caroline (Janna Striebeck), Kiki (Mimi Fiedler) und Judith (Clelia Sarto) an jedem ersten Dienstag im Monat zum gemeinsamen Abendessen. Nun muss man sagen: trafen. Kiki will nämlich raus aus der Großstadt, will mit Mann Max (Constantin von Jascheroff) und Tochter lieber aufs Land und eine alte Dorfschule in ein Hotel umbauen. Dumm nur, dass sich die Immobilie als Bauruine entpuppt. Also müssen die Freundinnen als eine Art mobile Notfalltruppe anreisen – im Gepäck viele gute Ideen aber auch jede Menge Alltagssorgen. Dann ist da noch ein mysteriöser Fremder (Max Herbrechter), der sich auffällig für die Freundinnen interessiert.

Zwischen Kraut und Rüben lautet der Untertitel des mittlerweile dritten Teils mit den Dienstagsfrauen. Vom ursprünglichen Ensemble sind zwar nur noch Saskia Vester und Nina Hoger mit an Bord, aber das fällt nicht weiter auf. Denn Machart und Grundstimmung sind geblieben. Das Ensemble spielt gut gelaunt, die Inszenierung ist routiniert. Der Humor ist nicht zu laut, die Handlung nicht völlig fern der Realität und sogar mit der ein oder anderen überraschenden Wendung. Und zielgruppengerichtet gibt es zwischendurch auch mal einen nachdenklichen Moment.

Entspannte Unterhaltung für den Samstag - auch wenn sie von Dienstagsfrauen kommt.