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Frankfurter Rundschau wartet mit neuer Anzeigenzeitung auf

28.09.2012 | 17:10 Uhr

Die "Frankfurter Rundschau" bringt ein neues Anzeigenblatt auf den Markt. Ab 6. Oktober sollen 850.000 Haushalte im Rhein-Main-Gebiet kostenlos mit der Zeitung "Main Samstag" beliefert werden, wie das Verlagshaus am Freitag mitteilte. Am selben Tag bestätigte der Verlag DuMont-Schauberg Pläne für eine Umstellung der "Frankfurter Rundschau" auf eine Digitalausgabe in Teilen Norddeutschlands.

Frankfurt/Main (dapd-hes). Die "Frankfurter Rundschau" bringt ein neues Anzeigenblatt auf den Markt. Ab 6. Oktober sollen 850.000 Haushalte im Rhein-Main-Gebiet kostenlos mit der Zeitung "Main Samstag" beliefert werden, wie das Verlagshaus am Freitag mitteilte. Am selben Tag bestätigte der Verlag DuMont-Schauberg Pläne für eine Umstellung der "Frankfurter Rundschau" auf eine Digitalausgabe in Teilen Norddeutschlands.

Wie Unternehmenssprecher Wolfgang Brüser auf dapd-Anfrage sagte, hat der Verlag bei Lesern des Blattes eine Befragung über ihre Zufriedenheit mit der Zeitung gestartet. Dabei werde auch das Interesse an einer digitalen Ausgabe der Zeitung erfragt. Hintergrund sei, dass die Zeitung in abgelegenen Gebieten Norddeutschlands nach Auslaufen eines Druckauftrags mit dem Madsack-Verlag vom kommenden Jahr an nicht mehr tagesaktuell ausgeliefert werden könne. "Daher überprüfen wir nun, ob hier Interesse für eine digitale Ausgabe besteht", fügte Brüser hinzu.

Zu der Meldung des Branchendienstes "Kress Report", dass der Verlag die generelle Umstellung der FR auf eine Digitalausgabe erwäge, äußerte sich der Sprecher nicht. Im Kress Report hieß es unter Berufung auf Unternehmenskreise, im Oktober werde mit einer Ausweitung der Marktforschung und im nächsten Jahr mit einer Entscheidung über die Zukunft der Zeitung gerechnet. Dies könne er nicht bestätigen, sagte Brüser.

Die neue Anzeigenzeitung komplettiere das mediale Angebot der "Frankfurter Rundschau", sagte deren Geschäftsführer Karlheinz Kroke. Das neue Blatt soll komplett mit Mitarbeitern aus dem eigenen Team produziert werden. Die "Frankfurter Rundschau" will mit "Main Samstag" in die Lücke stoßen, die durch die Einstellung des traditionellen "Blitz Tip" entsteht, der Ende September zum letzten Mal erscheint. Die Gewerkschaft ver.di setzte sich am Freitag für Beschäftigungsmöglichkeiten von dessen bisherigen Mitarbeitern bei dem neuen Blatt ein.

dapd

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