Flüchtlinge aus brennenden Heimen gerettet

Berlin/Hamburg/Moers..  Zwischenfälle in drei Flüchtlingsheimen hielten am Dienstag Ermittler und Retter in Atem.

In einer Erstaufnahmestelle für minderjährige Flüchtlinge in Berlin-Lichterfelde brach gegen 17.15 Uhr Feuer aus. Rund 140 Personen wurden evakuiert, darunter rund 70 Jugendliche. Zwei Minderjährige mussten mit Fluchthauben gerettet werden. Zwei Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Das Feuer brach im ersten Stock des dreigeschossigen Hauses aus. Das Dach stürzte ein.

In Hamburg wurden zehn Menschen aus einer brennenden Asylbewerberunterkunft gerettet. Fünf weitere wurden zunächst vermisst, tauchten dann aber wieder auf. Ein Container stand in Flammen, weitere wurden beschädigt. Das Feuer wurde gelöscht. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist unklar.

In Moers schmierten Unbekannte Hassparolen und Hakenkreuze an die Wände einer geplanten Flüchtlingsunterkunft. Die Staatsschutzabteilung der Duisburger Polizei habe die Ermittlungen übernommen, sagte ein Sprecher. Nach Angaben der Polizei hatte die Stadt Moers das frühere Hotel angemietet. Demnächst sollen dort Flüchtlinge untergebracht werden.

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