Fledermäuse hören Größe ihrer Beute
01.03.2011 | 18:32 Uhr 2011-03-01T18:32:00+0100Fledermäuse haben keine guten Augen, dafür umso bessere Ohren. Mit deren Hilfe horchen sie ihre Umgebung ab, statt sie sich anzugucken. Die Flattermänner rufen mit ihrer besonders hohen Stimme und horchen darauf, welche Echos zurückkommen. Weiche Dinge wie etwa leckere Motten geben andere Töne zurück, als harte Steinwände.
Das Echo-Ortungssystem der Fledermäuse kann aber noch mehr, haben deutsche Biologen nun herausgefunden: Die Tiere können nicht nur feststellen, wie viele essbare Insekten sich in ihrer Nähe befinden, sondern auch, wie groß diese sind und ob sich die Jagd nach dem möglichen Futter lohnt. Die Tiere nutzen dazu einen cleveren Trick: Sie können Rufe mit einer gleichbleibenden Frequenz aussenden, die es ihnen erlaubt, die Flügelbewegung der Beutetiere abzutasten. Über diese Bewegungen können sie die Größe der Beute abschätzen. Schwirren viele große Beutetiere umher, geben die Fledermäuse sich mit kleineren gar nicht erst ab.
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