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Feuer und Eis in Chicago

Zur Zoomansicht 24.01.2013 | 14:39 Uhr
Das ist kein Kunstwerk, das ist ein mit Eis überzogener Laster - und das Ergebnis der Arbeit der Feuerwehr von Chicago. Beim...
Das ist kein Kunstwerk, das ist ein mit Eis überzogener Laster - und das Ergebnis der Arbeit der Feuerwehr von Chicago. Beim...Foto: REUTERS

Chicago.  Wie mit Zuckerguss überzogen sieht ein abgebranntes Lagerhaus in Chicago aus: Bei Temperaturen um -12 Grad ist das Löschwasser gefroren.

Vom größten Feuer, das Chicago seit Jahren gesehen hat, ist eine riesige Eisfläche übrig geblieben: Die arktische Kälte, die weite Teile der USA fest im Griff hat, hat das Löschwasser gefrieren lassen. Rund 200 Feuerwehrleute hatten versucht, den Brand in einem alten Lagerhaus zu löschen – und wurden zum Teil selbst mit einer Eisschicht überzogen.

Gefrorene Hydranten, vereiste Feuerleitern: Mit widrigen Gegebenheiten kennen sich die Männer vom Chicagoer Fire Department aus. Eises-Kälte ist in der „Windy City“ am Michigan-See im Januar völlig normal. Doch die arktische Luft und der Wind lassen die Thermometer im Moment richtig tief sinken –  von gefühlten  Temperaturen um die -40 Grad berichten Medien.

Gefrorenes Löschwasser erhöht Einsturzgefahr

Das machte die Arbeit der Feuerwehrleute richtig kompliziert.  Er habe Leute von der Wasser-Behörde anrücken lassen, um die Feuerleitern zu enteisen, sagte Feuerwehr-Chef Jose Santiago der Chicago Tribune. Das gefrorene Löschwasser hat die Fassade des teilweise bereits eingestürzten Gebäudes mit einer dicken Eisschicht überzogen – und erhöht durch sein Gewicht die Einsturzgefahr weiter.

Was ein erneutes Aufflammen des Feuers nicht verhindert – das Löschwasser hat nicht alle Glutnester in dem riesigen Gebäude erreichen können.Wie die Chicago Tribune am frühen Donnerstagnachmittag berichtete, ist der Brand anderthalb Tage nach dem Ausbrechen immer noch nicht komplett gelöscht.

Monika Idems

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Kommentare
24.01.2013
19:05
Feuer und Eis in Chicago
von HerrderFliegen | #1

Erst hat es "nur" gebrannt - dann kam die Feuerwehr und nun hat Chicago einen innen immer noch kokelnden Eispalast mit Statikproblemen. Waren die IUSA nicht mal das Vorbild in Sachen HiTech?

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