FBI veröffentlicht Akte über Apple-Chef Steve Jobs
10.02.2012 | 12:29 Uhr 2012-02-10T12:29:12+0100
Washington. Das FBI veröffentlicht eine Akte über Steve Jobs. Kollegen und Freunde enthüllen darin nicht nur schmeichelhafte Details über das Leben des verstorbenen Apple-Mitbegründers. Jobs selber erzählt darin von seinen Drogenexperimenten.
Vier Monate nach seinem Tod hat die US-Bundespolizei FBI eine Akte über den verstorbenen Apple-Mitbegründer Steve Jobs veröffentlicht. Die 191 Seiten umfassende Akte, die am Donnerstag auf Anforderung der Zeitung "The Wall Street Journal" veröffentlicht wurde, beruht auf Befragungen aus dem Jahr 1991, als Jobs einen Beraterposten beim damaligen US-Präsidenten George W. Bush übernehmen sollte. Das FBI befragte Kollegen, Freunde, Angehörige und Nachbarn von Jobs - und bekam nicht nur schmeichelhafte Auskünfte über den langjährigen Chef des US-Computergiganten .
Jobs wird von den Befragten, deren Namen geschwärzt wurden, als "willensstark, eigensinnig, fleißig und getrieben" und sogar als "Genie" beschrieben. Einige sagten jedoch auch, dass er manchmal die Unwahrheit sage und "die Realität verdrehe", um seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig wird er im Umgang mit anderen Menschen als sehr ehrlich und aufrichtig beschrieben.
Jobs wurde für die Sicherheitsüberprüfung auch selbst befragt - nachdem dem FBI zunächst mitgeteilt worden war, dass er drei Wochen lang gar keine Zeit habe und dann auch nur für eine Stunde. In der Befragung gab er unter anderem an, als Schüler und Student mit Marihuana, Haschisch und LSD experimentiert zu haben. Außerdem wird in der Akte auch seine Beziehung zu seiner Tochter aus einer vorehelichen Beziehung vermerkt, die er anfangs nicht unterstützt habe.
Jobs hatte mit seinen Produkten Meilensteine der Computer- und High-Tech-Branche gesetzt und etwa mit seinem iPod das Musikgeschäft umgekrempelt. Er war am 5. Oktober 2011 nach langem Kampf gegen eine Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren gestorben. Bereits drei Wochen nach seinem Tod war eine Biographie mit sehr privaten Details erschienen, darunter auch seine Drogen-Erfahrungen und die Beziehung zu seiner Tochter. (afp)
20:44
Meine Güte, der Mann ist tot und die Biographie kann man selber lesen. Muss er da wirklich noch weiter verunglimpft werden? Jedes Mal dasselbe mit den Medien. Gehen die Leute hops, werden se interessant. Mich für meinen Teil interessierts jedoch nicht, denn ich kannte ihn nicht.-.- Und sry... die Wahrheit wird überall mal verdreht, damit irgendwer seine Ziele erreichen kann, aber das müssen die Leute, solange es nicht ans Licht kommt, selbst mit ihrem Gewissen ausmachen. Abgesehen davon hat er mit seinen Zielen Apple ordentlich weit gebracht. Ich denke damit sollte man es auch verdammt noch mal gut sein lassen.
16:09
Irgendwie schwer zu verstehen. Einerseits werden Details aus dem Leben eines Unternehmers kurz nach dessen Tod von einer Behörde veröffentlicht, andererseits wird ein Soldat vor Gericht gestellt, der Fehlverhalten amerikanischer Militärs an Wikilieaks weitergegeben hat. Manchmal glaube ich, die Amis sind paranoid.
13:30
manches über das ( fast hätte ich gesagt paranoide ) Verhalten einer bekannten Unternehmung.