Fall Kachelmann wird zum Duell der Gutachter
29.06.2010 | 21:48 Uhr 2010-06-29T21:48:00+0200
Hamburg.Im Fall des TV-Wettermoderators Jörg Kachelmann zeichnet sich nach einem Medienbericht offenbar ein Duell der Gutachter ab. Ein neues Gutachten über den psychischen Zustand des Opfers der Staatsanwaltschaft widerspricht einem älteren.
Im Fall des TV-Wettermoderators Jörg Kachelmann zeichnet sich nach einem „Spiegel“-Bericht offenbar ein Duell der Gutachter ab. Die Staatsanwaltschaft, die dem Meteorologen besonders schwere Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorwirft, hat dem Landgericht Mannheim die Stellungnahme eines Psychotherapeuten vorgelegt, um die von der Verteidigung beantragte Haftentlassung zu verhindern, wie das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab berichtete. In den mehr als 30-seitigen Ausführungen vertrete der Arzt die These, dass die von ihm behandelte Frau an einem traumabedingten Gedächtnisverlust leide.
Damit wolle die Staatsanwaltschaft das Ergebnis eines von ihr selbst in Auftrag gegebenen Gutachtens der Bremer Psychologin Luise Greuel relativieren. Greuel sei zu dem Schluss gekommen, dass die Aussage des vermeintlichen Opfers zu stark mit Mängeln behaftet sei, um mit der für ein Gerichtsverfahren notwendigen Zuverlässigkeit die geschilderten Erlebnisse einer Vergewaltigung belegen zu können.
Dass die Staatsanwaltschaft quasi ihr eigenes Gutachten mit einer weiteren Stellungnahme auszuhebeln versucht, sei ungewöhnlich. Kachelmanns Verteidiger Reinhard Birkenstock wolle deshalb nun seinerseits Anfang der Woche eine ausführliche Stellungnahme einreichen.
Kommende Woche wird über mögliche Freilassung entschieden
Er habe bei einem traumatologisch versierten Neuropsychologen ein Gutachten in Auftrag gegeben. Auch die Psychologin Greuel hatte die Möglichkeit einer Traumatisierung berücksichtigt, allerdings lasse sich nicht erklären, warum sich die Zeugin einerseits an einige Reizeindrücke ganz genau erinnern könne, an andere dagegen überhaupt nicht.
Unabhängig von der Frage eines Traumas lasse sich aus Greuels Sicht mit aussagepsychologischen Methoden nicht unterscheiden, was die Zeugin wirklich erlebt habe und was sie sich möglicherweise einbilde. Das Landgericht Mannheim hat für diese Woche eine Entscheidung angekündigt.
Das Landgericht Mannheim will in der kommenden Woche über eine mögliche Freilassung Kachelmanns aus der Untersuchungshaft entscheiden, in der er seit 20. März sitzt. Der 51-Jährige soll in der Nacht zum 9. Februar seine Ex-Freundin vergewaltigt haben. Kachelmann bestreitet die Vorwürfe. (ddp)
16:14
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23:21
#1 von duesselschalker, schrieb am 19.06.2010 um 13:18:
Oder woran soll es denn liegen, dass wir jetzt noch, es ist bald Juni, noch heizen müssen?
HÄH? Wo wohnt er, der duesselschalker? Und vor allem, welche Zeitrechnung hat er da? War am 19.06. bei ihm noch n i c h t JUNI? Ok, es war am am 19. nicht wirklich heiß, aber wer hat
denn da noch heizen müßen? Ansonsten bin ich seiner Meinung!
Laßt Kachelmann frei und steckt die Tussi, die ihm das eingebrockt hat, in die Klappse! ;-)
00:33
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15:54
Genau,lasst Kachelmann frei und knöpft euch lieber den Weise vor der hat wirklich Dreck am Stecken,aber da traut sich keiner ran!
13:18
Freiheit für Kachelmann
Laßt Kachelmann endlich frei, die Sonnen soll wieder scheinen!!!!
Oder woran soll es denn liegen, dass wir jetzt noch, es ist bald Juni, noch heizen müssen?