Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Panorama

Entertainer Dirk Bach ist tot

01.10.2012 | 19:30 Uhr
Foto: /AP/Hermann J. Knippertz

Der Moderator und Schauspieler Dirk Bach ist am Montag im Alter von 51 Jahren in Berlin verstorben. Das teilte das Berliner Schlosspark-Theater am Abend mit und bestätigte damit Meldungen der Zeitungen "B.Z." und "Bild". Die Nachricht habe alle "total überrascht", sagte Schlosspark-Theater-Sprecher Harald Lachnit der Nachrichtenagentur dapd.

Berlin (dapd). Der Moderator und Schauspieler Dirk Bach ist am Montag im Alter von 51 Jahren in Berlin verstorben. Das teilte das Berliner Schlosspark-Theater am Abend mit und bestätigte damit Meldungen der Zeitungen "B.Z." und "Bild". Die Nachricht habe alle "total überrascht", sagte Schlosspark-Theater-Sprecher Harald Lachnit der Nachrichtenagentur dapd. Der aus Köln stammende Bach sollte in wenigen Tagen im Schlosspark-Theater in Berlin in dem Stück "Der kleine König Dezember" als kleiner König auf der Bühne stehen.

Ein Polizeisprecher bestätigte auf Anfrage, dass Bach leblos in einem Appartementhaus im Berliner Stadtteil Lichterfelde gefunden worden sei. Kollegen aus dem Theater hätten dort nach ihm gesucht, weil er offenbar nicht zu einem vereinbarten Termin erschienen war.

Wie die "Bild"-Zeitung mitteilte, war ein Notarzt zu dem Haus geeilt. Alle Versuche, Bach zu reanimieren, seien jedoch gescheitert.

Die Ermittlungen zur Todesursache dauerten nach Polizeiangaben an. Ein Fremdverschulden sei für die Beamten vor Ort aber nicht zu erkennen gewesen, sagte der Sprecher.

Komiker-Kollegen äußern sich bestürzt

Das Theater, dessen Intendant der Komiker Dieter Hallervorden ist, zeigte sich tief betroffen: "Wir haben Dirk Bach als lebenslustigen und sehr liebenswerten Kollegen kennengelernt, umso mehr schmerzt der Verlust", teilte das Theater mit.

Bach sollte am Donnerstag (4. Oktober) in einer Voraufführung in der Rolle des kleinen Königs Dezember zu sehen sein. Für Samstag war die offizielle Premiere vorgesehen. Eine seiner Textzeilen sei gewesen: "Und wer tot ist, wird ein Stern!"

Fans und Kollegen zeigten sich im Internet schockiert über den Tod des Komikers, der im Fernsehen bei RTL an der Seite von Sonja Zietlow durch die "Dschungelcamp"-Sendung "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" führte. Schauspieler Michael Kessler schrieb beim Kurznachrichtendienst Twitter: "Ich bin schockiert - Dirk Bach ist tot..." Auch Comedian Oliver Pocher äußerte sich via Twitter bestürzt: "Dirk Bach ist tot! Mein herzliches Beileid..."

(Twitter-Nachricht von Kessler http://url.dapd.de/Xjss3I und von Pocher http://url.dapd.de/vMi8P0 )

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
02.10.2012
06:00
Entertainer Dirk Bach ist tot
von holger_thies | #1

Sicherlich ist es tragisch wenn ein Mensch in so jungen Jahren sein Leben verliert, aber wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen: Bei dem gewaltigen Übergewicht und mit der bisherigen Gesundheitsgeschichte, war das doch alles andere als überraschend.

Umfrage
Samstag ist Feiertag, die Geschäfte haben geschlossen - dafür sind am Sonntag in vielen Städten die Geschäfte geöffnet . Was halten Sie von verkaufsoffenen Sonntagen?

Samstag ist Feiertag, die Geschäfte haben geschlossen - dafür sind am Sonntag in vielen Städten die Geschäfte geöffnet. Was halten Sie von verkaufsoffenen Sonntagen?

 
Aus dem Ressort
Großeinsatz zur Suche nach verschleppten Studenten in Mexiko
Polizei
Tausende Polizisten fahnden mittlerweile nach den jungen Leuten, die seit mehr als einem Monat spurlos verschwunden sind. Der mutmaßliche Drahtzieher des Verbrechens wird auf der ganzen Welt gesucht. Die Angehörigen der Vermissten haben das Vertrauen in die Regierung allerdings längst verloren.
FBI-Ermittler nehmen mutmaßlichen Polizistenmörder fest
Fahndungserfolg
Zehn Namen stehen auf der FBI-Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher. Einer dieser Namen ist nun mit dem Hinweis "Geschnappt" versehen: Den Ermittlern der US-Bundesbehörde FBI ist nach wochenlanger Fahndung ein mutmaßlicher Polizistenmörder ins Netz gegangen.
Mehrere Tote nach Absturz auf Flughafengebäude in Kansas
Unglück
Die Bilder lassen das Schlimmste befürchten. Dicke, schwarze Rauchschwaden quellen nach einem Flugzeugabsturz aus einem Airport-Gebäude im US-Bundesstaat Kansas. Vier Menschen sterben - aber viele können sich offenbar in Sicherheit bringen.
Die Kriminalgeschichte des Uli Hoeneß auf 50 Seiten
Steuerhinterziehung
Auf 50 Seiten dröselt das Landgericht München II den Fall des Steuerhinterziehers Uli Hoeneß nun auch öffentlich auf. Ein brisantes Detail ist der Wortlaut der Selbstanzeige des früheren Bayern-Präsidenten. Sie brachte die Ermittlungen erst ins Rollen.
Betrunken vor Baum gefahren - 17.100 Euro Strafe für Asamoah
Asamoah-Prozess
Der frühere Nationalspieler Gerald Asamoah ist im März betrunken und zu schnell gegen einen Baum gefahren. 16 Monate sollte er den Führerschein verlieren und über 40.000 Euro zahlen. Zu viel, befand der Fußballer. Er legte Widerspruch ein und konnte innerhalb einer halben Stunde viel Geld sparen.