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Elstner wirft Gottschalk Faulheit vor

16.09.2012 | 13:41 Uhr
Foto: /dapd/Michael Gottschalk

Pünktlich zum "Supertalent"-Start von Thomas Gottschalk geht "Wetten, dass..?"-Erfinder Frank Elstner hart mit seinem ehemaligen Nachfolger bei der ZDF-Show ins Gericht. Gottschalk sei im ARD-Vorabend womöglich auch daran gescheitert, "dass er dachte, er selbst sei bereits das Programm", sagte Elstner dem "Spiegel".

Hamburg (dapd). Pünktlich zum "Supertalent"-Start von Thomas Gottschalk geht "Wetten, dass..?"-Erfinder Frank Elstner hart mit seinem ehemaligen Nachfolger bei der ZDF-Show ins Gericht. Gottschalk sei im ARD-Vorabend womöglich auch daran gescheitert, "dass er dachte, er selbst sei bereits das Programm", sagte Elstner dem "Spiegel". Bei "Wetten, dass..?" habe Gottschalk Weltstars "oft keine vernünftigen Fragen gestellt".

"Es reicht nicht, Lady Gaga einzuladen - man muss sich auch auf sie vorbereiten", kritisierte Elstner. "Bei Thomas wirkt es immer so, als müsste sich ein Moderator nicht anstrengen."

Elstner würdigte Gottschalk zwar als den "größten deutschen Entertainer". Er machte bei ihm aber auch eine gewisse Undankbarkeit aus. Dass Gottschalk nach seinem Weggang vom ZDF "Wetten, dass..?" als "abgenagten Knochen" bezeichnet habe, habe er als Erfinder der Show nicht in Ordnung gefunden: "Immerhin hat sie ihn zum Multimillionär gemacht."

Schelte gab es auch für Gottschalks Kollegen bei der RTL-Castinghow "Das Supertalent". "Ich habe es immer abgelehnt, Leute durch den Dreck zu ziehen, so wie Dieter Bohlen es bei 'Deutschland sucht den Superstar' macht", sagte Elstner dem "Spiegel". "Nirgends auf der Welt geht das Fernsehen mit Nachwuchssängern so schäbig um wie bei uns."

Sein Moderatorenwissen will der 70-Jährige künftig in einer nach ihm benannten "Masterclass" an der Axel Springer Akademie weitergeben. Dabei geht es um ein Training für Web-TV-Moderatoren, wie der Verlag Axel Springer am Sonntag in Berlin mitteilte. Start soll Anfang Februar 2013 sein.

dapd

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