Ein ungefährliches Sexsymbol: Bon Jovi
20.06.2007 | 09:01 Uhr 2007-06-20T09:01:32+0200New Jersey. Bon Jovis Album "Lost Highway" ist ab morgen auf Anhieb die Nummer eins der deutschen Hitparade. Steffen Rüth besuchte den Rockstar in seinem Haus in New Jersey.
Jon Bon Jovi wirkt ein wenig gereizt. Er sitzt zu Hause im Arbeitszimmer, telefoniert im 20-Minuten-Rhythmus und hat gerade gelesen, dass ihn ein Frauenmagazin als "ungefährliches Sexsymbol" charakterisiert. "Ungefährlich? Was soll das denn heißen?" Jon schimpft. "Wenn das heißen soll, dass ich nicht nachts losziehe und treue Ehefrauen aus ihren Betten raube, dann bin ich wohl ungefährlich. Aber wer ist denn gefährlich?" Pete Doherty, der britische Drogenrocker und Kate Moss-Freund fällt ihm ein. "Ich kenne von dem zwar kein einziges Lied, aber wenn meine Tochter mit ihm ausgehen würde, wäre ich besorgt."
Vollständig sorgenfrei ist die Situation im Bon Jovi-Lager momentan keineswegs. Sicher, die Band veröffentlicht nur anderthalb Jahre nach der letzten Platte bereits "Lost Highway". Beflügelt vom Grammy-Erfolg der Country-beeinflussten Single "Who Says You Can't Go Home", hat das Quartett, dass zu der Handvoll der verbliebenen Bands gehört, die weltweit Stadien füllen können, ein komplettes Album mit amerikanischem Volksmusikeinschlag aufgenommen. Und die Fideln und Violinen passen tatsächlich gar nicht schlecht zum Großraumrock.
"Auch wir sind klassische Geschichtenerzähler"
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