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Erdrutsch

Dutzende Menschen bei Erdrutsch in China verschüttet

10.07.2013 | 14:21 Uhr
Dutzende Menschen bei Erdrutsch in China verschüttet
Fast 37.000 Menschen mussten nach einem Erdrutsch in der Provinz Sichuan Sicherheit gebracht werden.Foto: afp

Peking.  Bei einem Erdrutsch im Südwesten Chinas sind bis zu 40 Menschen verschüttet worden. Der Erdrutsch wurde durch die heftigen Regenfälle ausgelöst, die in den vergangenen Tagen in der Provinz Sichuan niedergingen. In der Provinz sind 2700 Helfer im Einsatz, um nach den Vermissten zu suchen.

Im Südwesten Chinas sind bei einem Erdrutsch bis zu 40 Menschen verschüttet worden. Die Einsatzkräfte suchten am Mittwoch fieberhaft nach Vermissten in dem Dorf Zhongxing nordöstlich der Regionalhauptstadt Chengdu, wie die Feuerwehr erklärte. Ein Behördenvertreter von Zhongxing sagte der Nachrichtenagentur AFP, bislang sei nur bekannt, dass elf Familien verschüttet und mehr als 200 Bewohner in Sicherheit gebracht worden seien.

Der Erdrutsch wurde durch die heftigen Regenfälle ausgelöst, die in den vergangenen Tagen in der Provinz Sichuan niedergingen. Mehrere Flüsse stiegen über die Ufer, dabei wurden drei Brücken fortgerissen. Fast 37.000 Menschen mussten deshalb in Sicherheit gebracht werden. Mehr als 300 Häuser wurden zerstört.

2700 Helfer im Einsatz

Südlich von Zhongxing waren rund 2700 Helfer in Jiangyu im Einsatz, um zwölf Vermisste wiederzufinden. Von ihnen gab es kein Lebenszeichen mehr, nachdem beim Einsturz einer Brücke mehrere Fahrzeuge weggerissen wurden, wie ein örtlicher Behördenvertreter sagte.

Die bergige Provinz Sichuan wird in der Regensaison häufig von Erdrutschen heimgesucht, aber auch regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Bei einem der schlimmsten Beben in der Geschichte Chinas wurden im Mai 2008 mehr als 80.000 Menschen getötet. (afp)



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