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Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst

18.07.2013 | 14:42 Uhr
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Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst
Drei von vier Verbrauchern haben das Gefühl, dass bei Angaben auf Lebensmitteln viel getrickst wird.Foto: Matthias Graben/WAZ FotoPool

Berlin.  Drei von vier Verbrauchern fühlen sich von der Lebensmittel-Industrie getäuscht. Das hat eine Umfrage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen ergeben. Der Verband fordert klare Informationen auf Verpackungen und appelliert dabei an Hersteller und Politik.

Das Verhältnis der Verbraucher zur Lebensmittelindustrie ist von Misstrauen geprägt. Der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, verglich es am Donnerstag in Berlin mit einer "zerrütteten Ehe".

"Drei von vier Verbrauchern haben das Gefühl, dass bei Angaben auf Lebensmitteln viel getrickst wird", sagte Billen anlässlich des zweijährigen Bestehens des Internetportals www.lebensmittelklarheit.de. Die Zahl stamme von empirischen Untersuchungen der Verbraucherzentrale.

Lebensmittelangaben richtig lesen

Über das Portal können Verbraucher ihre Fragen oder Kritik bezüglich bestimmter Lebensmittel übermitteln. Nach Angaben der Verbraucherzentrale gingen insgesamt 7300 sogenannte Produktmeldungen ein. Diese wurden von der Verbraucherzentrale geprüft. Rund 320 von ihnen wurden veröffentlicht.

110 Hersteller änderten ihre Angaben

Die wichtigsten Themen der Verbraucher waren die Zutaten oder Zusatzstoffe in den Lebensmitteln, gefolgt vom Erscheinungsbild und der Kennzeichnung des Lebensmittels. In rund 110 Fällen überzeugte die Verbraucherzentrale die Hersteller, die beanstandeten Angaben zu ändern.

Insgesamt zog die Verbraucherzentrale eine kritische Bilanz: "Mit einer Änderungsquote von 30 Prozent sind wir nicht zufrieden", sagte Billen. Neben den Herstellern sei auch die Politik verpflichtet, sich stärker um die Belange der Verbraucher zu kümmern. "Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass Herkunft und Hersteller eines Produkts explizit benannt werden", sagte Billen. (AFP)

Kommentare
22.07.2013
15:50
Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst
von JohnCusack | #4

#2 Na Broncezeit, mal wieder haarscharf am Thema vorbeigeschlittert, eigentlich so
wie immer :-))

19.07.2013
07:49
Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst
von blauaeugelchen | #3

Man sollte mal überlegen, was im Mittelalter mit Brunnenvergiftern geschah. Heute dagegen dürfen nichtmal mehr die Namen veröffentlicht werden, um die Täter zu schützen. deshalb weiss niemand, welche Produkte er meiden sollte.

18.07.2013
20:01
Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst
von Broncezeit | #2

Die abgebildete Frau sollte sich mal bücken. Unten stehen die preiswerten Produkte.

18.07.2013
17:03
Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst
von MeinLieberScholli | #1

Die Meldung sollte anders lauten:
Einer von vier Verbrauchern hat den Nepp im Supermarkt noch nicht bemerkt.
Die Lebensmittelindustrie und die Politik arbeiten mit hochtouren daran, dieses verhältnis zu verbessern. In Zukunft sollten max. nur noch einer von zehn Kunden komplett über die machenschaften der Inhaltsangaben bescheid wissen.

Wenn ich schonmal durch einen Supermarkt schlendere, stell ich mir gerne mal vor, wie es dort ohne künstliche Zusatzstoffe und versteckte Zutaten aussehen würde.
Ein großer Markt könnte so fast auf Kioskgröße schrumpfen. Übrig wären dann noch Wasser, (Monsanto) Kartoffeln/Gemüse und Zeitungen.

Das es eine Seite wie www.lebensmittelklarheit.de geben muss, finde ich schon sehr beängstigend. Ich hatte echt irgendwann mal geglaubt, dafür wäre die normale Lebensmittelüberwachung zuständig.

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Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst
Drei von vier Verbrauchern fühlen sich bei Lebensmitteln ausgetrickst
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http://www.derwesten.de/panorama/drei-von-vier-verbrauchern-fuehlen-sich-bei-lebensmitteln-ausgetrickst-id8205106.html
2013-07-18 14:42
Verbraucher, Kunden, Lebensmittel, Verbraucherzentrale, Nahrung, Essen, Gerd Billen, Berlin
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