Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Schießerei

Drei Tote bei Schießerei auf US-Militärstützpunkt

22.03.2013 | 15:16 Uhr
Drei Tote bei Schießerei auf US-Militärstützpunkt
US-Soldaten vor dem Transport ihrer Einheit nach Afghanistan (Archiv-Foto vom Juli 2009).Foto: AFP

Washington.  Ein Soldat hat auf einem US-Militärstützpunkt zwei Kameraden und dann sich selbst erschossen. Der Mann eröffnete in der Nacht zum Freitag das Feuer auf dem Marineinfanterie-Stützpunkt in Quantico nahe Washington. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel reagierte mit Trauer auf die Ereignisse.

Ein Soldat hat auf einem US-Militärstützpunkt zwei Kameraden erschossen und sich dann selbst umgebracht. Der Mann eröffnete in der Nacht zum Freitag aus zunächst unbekannten Gründen das Feuer auf zwei andere Mitarbeiter der Offiziersanwärterschule auf dem Marineinfanterie-Stützpunkt in Quantico nahe Washington. Ein Soldat und eine Soldatin kamen dabei ums Leben, sagte der Kommandeur auf dem Stützpunkt, Oberst David Maxwell. Über die Identitäten der Toten wollte er keine weitere Aussagen treffen, bis die Angehörigen informiert wurden.

Die Bluttat ereignete bei den Wohnbaracken der Kasernenanlage. Maxwell widersprach vorherigen Berichten, dass es zu einem Schusswechsel zwischen Sicherheitskräften und dem Täter gekommen sei. Der Schütze hätte sich nicht verbarrikadiert. Es gab keine weiteren Verletzen.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel reagierte mit Trauer auf die Ereignisse, wie ein Pentagon-Sprecher sagte. Anfang der Woche waren bereits sieben Marineinfanteristen bei einer Explosion während einer Übung im US-Staat Nevada ums Leben gekommen. (dpa/afp)



Kommentare
22.03.2013
15:49
Offenbar drei Tote bei Schießerei auf US-Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Virginia
von Humankapital | #1

Sollten sich die Amis gegenseitig totschiessen, dann wäre das schon ein Beitrag für den Weltfrieden.

Aus dem Ressort
Japan macht wieder Jagd auf Delfine
Tierschutz
Alljährlich machen Fischer in Japan brutal Jagd auf Tausende Delfine. Einzelne Exemplare verkaufen sie für viel Geld an Delfinarien im In- und Ausland. Den Rest schlachten sie ab. Tierschützer kämpfen für ein Ende der blutigen Jagd. Dabei geht die Zahl der gejagten Tiere ohnehin zurück.
Isländischer Vulkan Bárdarbunga hört nicht auf zu rumoren
Vulkanausbruch
Die Lava blubbert und brodelt, und die Erde um den Vulkan Bárdarbunga zittert nach dem jüngsten Ausbruch auf Island. Das könnte noch lange so weitergehen, meinen Experten.
Sex-Party in staatlichem Kurhaus löst Empörung aus
Erotik-Treffen
Von Fesselwerkzeugen bis zum Séparée soll alles geboten gewesen sein. In Bayern gibt es Ärger wegen einer Sex-Party im repräsentativen Kurhaus von Bad Reichenhall. Die Kur-GmbH hatte das staatliche Kurhaus für das Erotik-Treffen vermittelt. Das Finanzministerium verlangt einen umfassenden Bericht.
In Japan hat die Jagd auf Delfine wieder begonnen
Tierschutz
Alljährlich machen Fischer in Japan brutal Jagd auf Tausende Delfine. Einzelne Exemplare verkaufen sie für viel Geld an Delfinarien im In- und Ausland. Den Rest schlachten sie ab. Tierschützer kämpfen für ein Ende der blutigen Jagd. Dabei geht die Zahl der gejagten Tiere ohnehin zurück.
Drei Familienmitglieder ersticken in einem Brunnen
Tragödie
Ein Familiendrama schockt eine kleine Gemeinde in Österreich. Ein 54-Jähriger war in einen Brunnen geklettert und erstickte dort. Seine Tochter kletterte auf der Suche nach ihm ebenfalls in den Brunnen und starb ebenfalls. Schließlich stieg auch ihr Ehemann in den Schacht und kam dort ums Leben.
Umfrage
Die Lokführer der Deutschen Bahn streiken. Es geht um Lohnerhöhung und kürzere Arbeitszeit. Haben Sie Verständnis?

Die Lokführer der Deutschen Bahn streiken. Es geht um Lohnerhöhung und kürzere Arbeitszeit. Haben Sie Verständnis?