Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Festnahme

Deutscher Professor soll Amoklauf an US-Schule geplant haben

02.08.2012 | 17:17 Uhr
Deutscher Professor soll Amoklauf an US-Schule geplant haben
Ein deutscher Professor soll in den USA einen Amoklauf geplant haben.Foto: dapd

Los Angeles.  Ein deutscher Professor ist in den USA festgenommen worden, weil er einen Amoklauf an einer Schule geplant haben soll. Der 48-Jährige soll in E-Mails darüber phantasiert haben, hunderte Schüler zu erschießen. Das mutmaßliche Motiv des Mannes ist ein tragisches.

In Kalifornien ist Medienberichten zufolge ein deutscher Professor wegen Überlegungen zu einem Amoklauf an der früheren Schule seines Sohnes festgenommen worden. Wie die "Los Angeles Times" am Donnerstag berichtete, wollte sich der 48-Jährige mit dem Angriff auf die Schule für den Tod seines Sohnes rächen. Der 14-Jährige hatte sich demnach im März nach der Bestrafung wegen eines Diebstahls aus dem Schulladen das Leben genommen.

Nach Angaben der Zeitung hatte der Verdächtige im April in E-Mails an seine Frau und sich selbst darüber phantasiert, den stellvertretenden Rektor der University High School zu erschießen, hunderte Schüler zu ermorden und die Schule niederzubrennen. Anschließend wolle er sich selbst töten, um so wieder mit seinem Sohn vereint zu sein. "Ich werde mir ein wunderbares Ende bereiten und sehr bald bei (ihm) sein. Ich mag diesen Plan, endlich eine gute Idee."

Der Deutsche war schon einmal festgenommen worden

Der Deutsche war bereits am 24. Juli vorübergehend festgenommen worden, nachdem er versucht hatte, in dem Park, in dem sich sein Sohn erhängt hatte, ein Feuer zu entzünden. Nachdem die Polizei auf seinem Handy die E-Mails entdeckte, wurde er am Freitag erneut festgenommen und erschien am Dienstag erstmals vor Gericht, wie die "Los Angeles Times" weiter berichtete. (afp)



Kommentare
02.08.2012
17:30
Deutscher Professor soll Amoklauf an US-Schule geplant haben
von kadiya26 | #1

In dem Land, in dem jeder Schoßhund einen Therapeuten hat, findet sich keiner, der dem Mann durch seine Krise hilft?

Aus dem Ressort
Zwölfjähriger zog Spielpistole - von Polizei erschossen
Panorama
Zu einem tragischen Unglück kam es am Sonntag in der US-Stadt Cleveland. Dort haben Polizisten einen zwölfjährigen Jungen erschossen, nachdem dieser eine Druckluft-Spielpistole in die Hand genommen hatte. Die beiden Beamten wurden vorläufig beurlaubt.
So hart kämpfen Models um den Catwalk bei Victoria's Secret
Mode-Show
Wer es auf den Catwalk der Victoria's-Secret-Show schafft, hat im Model-Business schon viel erreicht. Wie die schönen Mädchen um einen der begehrten Plätze auf dem Laufsteg kämpfen, zeigt jetzt ein Clip der Kult-Modemarke.
Neugeborenes Baby aus Abflussrohr gerettet
Rettung
Im australischen Sydney hörten Radfahrer wimmernde Geräusche. Ein neugeborenes Baby wurde in einem zweieinhalb Meter tiefen, engen Abflussschacht neben einer Autobahn entdeckt. Dann folgte die dramatische Rettungsaktion aus der Kanalisation.
Pete Doherty schreibt offenen Brief aus Entzugsklinik
Drogen
"Es gibt einen Ausweg", ruft ausgerechnet Pete Doherty allen Drogensüchtigen zu. Der englische Sänger kämpfte selbst jahrelang mit seiner Sucht, ist nun aber offenbar auf dem besten Weg, clean zu werden. Eine britische Zeitung veröffentlichte einen offenen Brief von Doherty.
Helene Fischer versteht Humor von Florian Silbereisen nicht
Beziehung
Florian Silbereisen und Helene Fischer mögen bei vielen Dingen auf einer Wellenlänge liegen, beim Thema Humor sind sie sich aber anscheinend ziemlich uneinig. Das verriet der Moderator und Sänger nun in der "NDR Talk Show".
Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?