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Katastrophen-Serie

Deutsche sollen für Japan spenden

16.03.2011 | 15:17 Uhr
Deutsche sollen für Japan spenden

Trier.   Angesichts des Leids der Menschen in Japan ruft die Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Spenden auf. Es müsse damit gerechnet werden, dass eine Panik ausbricht. „Und dann wird es grauenhaft“, befürchtet Präsident Aubart.

Die Deutsch-Japanische-Gesellschaft in Trier sammelt ab sofort Spenden für Japan. „Im Hinblick darauf, dass es immer schlimmer und die Not immer größer wird, stoßen wir jetzt die Spendenaktion an“, sagte der Präsident der Gesellschaft, Johann Aubart, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd. Nach dem Erdbeben, dem Tsunami und der Atomkatastrophe in Fukushima müsse auch mit einer vierten Katastrophe gerechnet werden: Wenn eine Panik ausbricht. „Und dann wird es grauenhaft“, befürchtet Aubart.

Katastrophe in Japan

Wofür die Spenden genau eingesetzt werden, könne im Moment noch keiner sagen. „Die Situation ändert sich ja täglich“, sagte Aubart. „Das Geld wird aber nicht fehleingesetzt, dafür sorgt man schon“, versprach er. Besonderes Augenmerk gilt laut Aubart vor allem der Partnerstadt von Trier, Nagaoka.

Geld soll für Notunterkünfte eingesetzt werden

Nagaoka befindet sich auf der Westseite Japans in der Präfektur Niigata. Die von Tsunami und Erdbeben am schwersten betroffene Region des Landes, Sendai, liegt auf der gegenüberliegenden Seite an der Ostküste.

Nagaoka ist laut Aubart von dem schweren Erdbeben am vergangenen Freitag nicht direkt betroffen gewesen, musste am Samstag allerdings ein Nachbeben der Stärke 6 erleiden. Die Menschen dort müssten Strom sparen, auch das Öl werde knapp. Derzeit werden in Nagaoka Notunterkünfte errichtet, sagte Aubart. Auch dafür könnten Spenden aus Deutschland eingesetzt werden.

Auch der Fernsehsender RTL hat eine Spendenaktion für die Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan ins Leben gerufen. Der erste Spendenaufruf sei bereits im Mittagsmagazin „Punkt 12“ erfolgt, teilte der Sender am Mittwoch in Köln mit. In allen Nachrichten- und Magazinsendungen seien weitere Hinweise geplant. Die Spenden sollen über die Caritas International schnell und unbürokratisch an die Katastrophenopfer weitergeleitet werden. (dapd)

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Kommentare
17.03.2011
09:09
Deutsche sollen für Japan spenden
von Vanagas | #5

Nicht einen Yen !
Japan wird schon alleine in der Lage sein diese Katastrophe zu verarbeiten . Sowie Japans Nachbarn bis heute mit den von Japan verschuldeten Verbrechen im 2 . Weltkrieg zu Rande kommen müßen !

17.03.2011
07:57
Deutsche sollen für Japan spenden
von dumper | #4

Erst einmal sollten die Verursacher,die mit ihrer grenzenlosen Ignoranz,milliarden $ gescheffelt haben,wohlwissend das ihre Technologie veraltet ist,mal ihre Schatulle öffnen und dafür sorgen das die überlebenden umgesiedelt werden und weitere hilfen bekommen um ihren täglichen Lebensbedarf zu decken.

16.03.2011
19:23
Deutsche sollen für Japan spenden
von laermcafe | #3

Da konnte man rückwärts zählen, bis der erste Spendenauftruf zu hören war.
Spenden??? Für Japan?????
In Deutschland ist eine (Spendensammel-) Organisation gemeinnützig, wenn 26% der SpendenGELDER (SACHSpenden will keine) beim Spendenzweck ankommen. D.h. im Umkehrreim, dass 74% dieses Geldes für Funktionärsgagen und –zuwendungen (Maserati-Dienstwagen) benötigt und benutzt wird!
Und dann für Japan??? Schon die Bilder von Delfinen vergessen, die aus schöner Tradition zusammengescheucht und möglichst blutig so verletzt werden, dass sie solange wie möglich zur traditionellen Erquickung möglichst lange zappeln? Die zu wissenschaftlichen Zwecken alljährlich auslaufenden Flotte von Walfängern? Leergefische Meere ohne auch nur einen Gedanken an nachhaltige Fischerei zu verschwenden? Die traditionelle Medizin (o.k., auch in China und Korea) aus Tigern und Nashörnern?
Gut, ich spende auch etwas. Wenn Japan –auf der einen Seite unglaublich Technikgläubig, auf der anderen Seite so mild-weise buddistisch, sich auf ein „Zurück zur Natur mit der nötigen Ehrfurcht vor der Natur“ besinnt.

16.03.2011
19:12
Deutsche sollen für Japan spenden
von seiesdrum | #2

SOLLEN?
Werden aufgefordert, gebeten, aufgerufen....
Und die Idee, dass die Atomenergieproduzenten eine nicht unerhebliche Geldmenge zur Verfügung stellen, finde ich gut.
Die SOLLEN spenden.

16.03.2011
17:49
Deutsche sollen für Japan spenden
von dutsche | #1

Ich schlage als erstes vor, dass die gesamte Atomindustrie jetzt mal eine Millarde € spendet! Die haben genug kassiert! Wir Deutschen können, wenn es soweit kommen sollte, vielleicht 1000 japanische Kinder mit ihrer Mutter aufnehmen, um ihnen einige Zeit der Erholung in unserem Land zu gönnen. Die Japaner sind nette und unheimlich sympatische Menschen. So eine Aktion kann dann durch unsere Spenden finanziert werden. Aber kein Geld, wie so oft, in dunkle Kanäle.

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