Der Hunde-Knigge - darf Bello mit ins Bett?
12.01.2013 | 15:48 Uhr 2013-01-12T15:48:00+0100
Essen. Darf Bello mit unter die Decke? Darf er bei Tisch gelegentlich ein Häppchen Menschenfutter abbekommen? Und braucht er täglich Streicheleinheiten? Die zehn größten Streitfragen rund um den Hund. Die Journalistin und Hundefreundin Dana Horáková löst die kniffligen Fragen auf.
Der Hund, das Multitalent. Er ist Stimmungskanone, Muntermacher und treuer Weggefährte. Doch um ihn drehen sich auch ewige Streitfragen. Dana Horáková hat als Journalistin und Politikerin ein Leben in Eile geführt. Sie hetzte von Termin zu Termin, bis Dany kam. Ein Zwergschnauzer, der ihr beigebracht hat, zu reflektieren. Ihre Empfehlungen für Herrchen und Frauchen.
Darf der Hund mit ins Bett?
Ja, warum denn nicht? Es sei denn, Sie sind ein Hygiene-Freak. Die Autorin mit dem Hang zum Hund sagt: „Ich finde es schön, wenn er sich – natürlich gebadet – an mich schmiegt und schnarcht. Dieses Vertrauen zwischen einem Zwei- und einem Vierbeiner findet man wohl nirgendwo sonst in der Natur.“ Dana Horáková empfiehlt aber, mit diesem Empfinden nicht hausieren zu gehen: „Wenn andere die Vorstellung eklig finden, muss man es nicht zugeben.“
Darf der Hund ein Leckerli vom Mittagstisch bekommen?
Es ist verlockend. . . Ist es nicht so, dass Hundeaugen ganz besonders herzerweichend blicken, sobald das Menschenessen angerichtet ist? Doch Herrchen und Frauchen sollten widerstehen, denn: Gewöhnt sich der Hund an das Leckerchen vom Tisch, könnte es beim nächsten Restaurant-Besuch zu peinlichen Situationen kommen. Warum sollte er dort etwas nicht dürfen, was zu Hause erlaubt ist? Er wird betteln. Die Folge: Kläff-Alarm!
Kann mein Liebling ein paar Stunden allein bleiben?
Bei aller Liebe zum Tier darf eines nicht vergessen werden: Herrchen und Frauchen sind Menschen, keine Leibeigene. Dana Horáková erinnert sich an eine Erfahrung, die sie einst gemacht hat: „Als mein Hund zwölf Wochen alt war, habe ich mir Wagners Götterdämmerung gegönnt – sechs Opernstunden. Ich hatte zwar ein schlechtes Gewissen, doch diese Reifeprüfung war wichtig: Abnabelung tut weh, aber auch gut.“
Sie hatte damals begonnen, sich von der Wirklichkeit zu verabschieden, ihr Sprachschatz habe nur noch aus „Nein“, „Fein“ und „Pfui“ bestanden – Zeit, unter Leute zu gehen. Einen Schaden habe ihr Hund nicht davon getragen (und sie selbst auch nicht).
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11:25
Darf Bello mit ins Bett? Klar - ihn stört mein schnarchen nämlich nicht.
23:03
natürlich darf mein Hund ins Bett. Ich schlafe schon seit Wochen in seinem Körbchen
20:41
wieso eigentlich sind unsere süssen fellnasen, unsere "besten freunde", unsere vierbeinigen Lebensgefährten noch nicht über die gkv mitversichert. andernleuts kinder sind das schließlich auch?!
wieso sind unsere köterchen eigentlich bei kommunalwahlen noch nicht wahlberechtigt, anderenleuts teenikids aber schon (sogar auch ausländer) ?!
wieso bekommen junge (kinder)eltern elterngeld? und wir hundeNARREN müssen sogar ab dem 1. Tag Steuern ZAHLEN?!
WIESO???
weil köter köter sind vielleicht? und menschen menschen??
Die Vermenschlichung von Hunden und anderen Vierbeinern ist ein IRRWEG!!!
oderfla#
sind sie krank?
10:05
Ach ja, die Menschen, die keinen Hund haben, sind wohl die besseren Menschen.
Aber damit kann ich leben, zu den weniger guten zu gehören :)
;o)
01:15
Boah! Was für Weisheiten!
Dieser Bericht wird das Hundeleben in Deutschland revolutionieren.
Danke, Frau Horáková.
00:06
auf den Bürgersteig kacken?
Natürlich darf er (obwohl er sich wohl schämt).
Knigge für das vermeintliche Herrchen: Räum deinen Scheixx weg, es ist dein Köter.
Ein Alpha-Tier (zweifelamhergottseinerweisheit) sollte DAS hinbekommen!
Das sagen Sie dann gefälligst auch allen Besuchern der berühmten Fastfood Ketten. In der Nähe dieser Stapeln sich die Plastik- und Verpackungsabfälle (Jaaa, die vergehen nicht nach zweimal Regen!) Da regt sich seltsamerweise nie jemand auf. Scheinen wohl auch alles Hundehalter zu sein ?
(Entschuldigt natürlich nicht das Verhalten der Kottütenverweigerer, sollte aber auch mal erwähnt werden anhand der ständigen Themenwiederholung an der Stelle.)
Sie haben natürlich vollkommen Recht. Wenn man "solchen" Leuten nun auch noch einen Hund an die Hand (Leine) gibt...
Hundeführerschein. Zum Wohl der Tiere und der Schuhsohle.
Richtig und deshalb ist die Tüte, oder 2, oder 3 immer dabei. Ist auch kein Problem, zumal unser Wuff eigentlich immer festen Stuhlgang hat.
Aber es gibt zugegebenermaßen viele, die es nicht so halten. Leider.
Unser Hund mag das auch nicht, denn der ekelt sich genauso wie wir, in Hundekacke zu treten.
Gruß
22:07
Die armen Hunde, warum dürfen Sie keine Hunde sein und wie solche behandelt werden? Bett, Mittagessen....das ist nicht hundgerecht, sondern falsch verstandene "Tierliebe". Ein Hund sollte (und er hat ein Recht darauf) wie ein Hund behandelt zu werden, nicht wie ein Mensch (was dann dazu führt, dass 95% der Hunde nicht auf Herrchen, ach nee, den Kollegen hören).
Eine arme Gesellschaft.......
Das ist Blödsinn, denn das "Hundegerechte" ist doch tatsächlich nichts anderes als "Menschengerecht", und wie diese es in die Seele des Hundes reininterpretieren. (und in aller Regel aus sehr eigennützigen Interessen.)
Man lasse einen Hund entscheiden, wo er lieber liegt. Auf dem Sofa, oder davor, im Bett, oder davor, draußen in der Hütte oder drinne bei seinen Lieben im Wohnzimmer.
Hundegerecht ist das, was Hunden gefällt. Nichts anderes.
Gruß
20:24
Was mein Hund darf oder auch nicht, entscheide ich allein, kein "Hunde-Knigge". Und auch, wenn ich ihn sehr mag: Ein Hund ist ein Hund bleibt ein Hund. Darüber müsste wohl der eine oder andere Zweibeiner nachdenken, falls möglich.
19:27
Das sind doch alles simple Fragestellungen, solange nur Erwachsene betroffen sind - liebe Menschen, wenn ihr Euch tyrannisieren laßt von Euren 4-beinigen Freunden, - ist das Eure Sache ;)
Anders sieht das aus, wenn ein Kleinkind involviert ist.........
Ich bin jedesmal fasziniert von dem Zusammenspiel Zwerg, mittelgoßer Hund und große Hündin ;);)
Solange der Zwerg noch unkontrolliert den Hunden weh getan hat, weil seine Bewegungen nicht so kontrolliert waren, konnte ich nur die ruhigen Hunde bewundern, die sich nicht mucksten und dem Zwerg anschließend noch über den Kopf leckten.....
Welpenschutz? gute Erziehung? - keine Ahnung, warum das so war.
Jetzt ist der Zwerg 16 Monate alt und probiert aus, was jeder sich so gefallen läßt.
Die junge Hündin läßt sich alles gefallen, der etwas ältere Rüde hat einmal eine clevere Art, sich zu wehren, gezeigt (als auch Mutter das Kind nicht vom Hund lösen konnte) - er hat den Zwerg mit der Pfote gehauen - alles ist gut seitdem -
wieso Zwerg #9
darf man jetzt noch nicht einmal mehr - MENSCH - sagen/schreiben ??
Jetzt isset soweit ................. ätzend sach ich nur noch .
@ichliebekoenigsblau
boah, Nachbar, wat fürn nick !
Darum geht es in diesem Fall ja, wie erziehen sich "Menschlein" und Hunde gegenseitig-
mein Enkel kann gerade über den Rücken der jungen Hündin gucken, diese akzeptiert in vollem Maße, dass der Zwerg Mensch ist und deshalb alles darf......
Der Rüde akzeptiert es auch, hilft aber seinen Menschen, sei es bei der Erziehung der Hündin oder des Kleinen.
Beispiel: als die Hündin nicht aufhören wollte, mit der Oma zu toben, Oma aber nicht mehr wollte (Hündin 1 Jahr- Kind noch nicht geboren), stellte sich der Rüde dazwischen , damit war der Spuk vorbei.
Das heißt jetzt nicht, dass der Rüde das Sagen in der Familie hat, das heißt nur, dass er auf hündische Art vermittelt (keep calm).
Beim Zwerg hat es dazu geführt, dass beide immer noch herzlich miteinander umgehen, das Kind aber inzwischen auf die Hundesignale entsprechend reagiert.
Bei Tisch betteln brauchen die Hunde nicht- der Zwerg teilt gerne ;);)
dazu eine Situation:
Das Kind hat Hunger, erhält ein Würstchen in die Hand gedrückt (alle waren nach dem Umzug noch beschäftigt),
setzt sich im Wintergarten auf den Boden, beide Hunde setzen sich vor ihn (Hunde im Sitzen doppelt so groß wie das Kind), Kind beißt ab,
nimmt den Happen wieder aus dem Mund und steckt ihn der Hündin in die Schnauze,
das gleiche mit dem Rüden,
danach hat der kleine Knabe den Rest seiner Wurst verputzt,
die Hunde blieben sitzen, bis der Kleine aufstand, mit beiden Armen und dem Oberkörper über die Hunde streichelte(etwas grob;)) und "ei" sagte.......
Es war eine ganz dichte, wunderbare Athmosphäre, mein Sohn, meine Schwiegertocher und ich standen dabei und waren stille.
Danach bekamen die Hunde draußen reichlich Leckerlie.
(übrigens: weder Kind noch Hunde sind irgendwie krank geworden ;););););) )
isdochklar
Gefällt mir, es geht auch so. Ich kenne das so ähnlich. Nie ein Probem zwischen Mensch und Tier. Und warum, weil es gar nicht so einen großen Unterschied in der Erziehung bei Kindern und Welpen gibt. Es geht alles ruhig und geduldig. Das sieht man an diesem Beispiel. Ihre Enkel werden wenn sie älter sind im Gegensatz zu anderen auch ein viel entspannteres Verhältnis zu Tieren, besonders zu Hunden haben und sich immer gerne an die Zeit mit den Tieren erinnern.
19:05
Der Hund in der Gesellschaft. Wir essen mit Ihm, wir laufen mit Ihm, wir gehen zusammen ins Bett, wir helfen Ihm aufs Töpfchen, wir kleiden Ihn an, wir bringen Ihn zum Arzt, wir erzählen über Ihn in Online-Foren, wir filmen Ihn, wir nehmen Ihn mit in den Urlaub, wir reden mit Ihm, wir wissen ganz genau was er denkt, empfindet und wissen alle seine Gesten zu deuten, er ist unser Freund. Er hört uns zu wenn wir reden und er versteht uns und vor allem er widerspricht nicht (toll), es gibt Läden für Ihn, eine riesige Industrie für sein Futter. Er gehört zu mir wie... singt man so schön, wie es im Fernsehen so schön zu sehen ist.
Wenn man früher im Wald unterwegs war, gab es einen Hund auf 1000 Bäumen. Heute eher umgekehrt.
Wäre schön wenn sich dieser Boom trotz entsprechender Lobbyarbeit mal wieder legen würde und wieder nur Hunde-Halter unterwegs sind die sich Ihrer Verantwortung bewusst sind.
Besser für die Tiere wärs alle mal;-)