Der Fernseh-Karneval nimmt wieder Fahrt auf

Kölle alaaf: Die Jecken treiben es wieder bunt.
Kölle alaaf: Die Jecken treiben es wieder bunt.
Foto: WDR
Was wir bereits wissen
„Typisch Kölsch“ heißt es am Dienstag im ZDF. Doch das Herz des Karnevals schlägt beim WDR. Wir geben eine Übersicht über jecke Höhepunkte.

Köln/Mainz.. Helau und Alaaf, Büttenmarsch und Tusch – der Karneval strebt seinem Höhepunkt entgegen. Bis Aschermittwoch sind auch ARD, ZDF und – natürlich – das WDR-Fernsehen dabei. Ein Überblick auf die Höhepunkte des Programms.

Das ZDF bestreitet Dienstag, ab 20.15 Uhr, zweieinhalb Stunden mit „Typisch Kölsch“. Programm machen das Kölsche Dreigestirn, Et Rumpelstilzche, Ne Kölsche Schutzmann, Schlabber & Latz, Ne Knallkopp, Ne Hausmann, De Höhner, Brings, Kölner Rheinveilchen, Rheinländer, Cat Ballou und Klüngelköpp.

„Deine Sitzung“ im WDR-Fernsehen wird am Samstag, 7. Februar, 21.45 Uhr von den drei jungen Wilden Carolin Kebekus, Olaf Bürger und „ebasa der Meister“ gerockt.

Pro & Contra „Blötschkopp und die Rampensäue“ heißt es am Sonntag, 8. Februar, 20.15 Uhr, im WDR-Fernsehen: Marc Metzger bittet zur „großen Karnevalsshow“. Der Gastgeber feiert übrigens sein 25-jähriges Bühnen-Jubiläum.

Am Mittwoch, 11. Februar, 20.15 Uhr, heißt es in der ARD „Düsseldorf Helau“. Sitzungspräsident Stefan Kleinehr moderiert die zweistündige Aufzeichnung der Narren-Sause in der Düsseldorfer Stadthalle vom 9. Januar. die Comedians „Knacki“ Deuser und Markus Krebs sind die Stars in der Bütt.

Weiberfastnacht eröffnet die jecken Tage. Der WDR berichtet am Donnerstag, 12. Februar, nahezu ganztägig aus den Epizentren der Freude. Höhepunkt ist „Die Stunksitzung“. Um 22 Uhr beginnt der 90-minütige Zusammenschnitt zweier Aufzeichnungen vom 16. und 17. Januar aus dem Kölner E-Werk.

„Mainz, wie es singt und lacht“ feiert am Freitag, 13. Februar, den 60. Geburtstag. Die ARD zeigt die Jubiläumssause um 20.15 Uhr live aus dem Kurfürstlichen Schloss der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Durchs Programm führt Andreas Schmitt. Mit „Mainz bleibt Mainz“ begann 1955 der Fernsehkarneval.

Interview Am Rosenmontag, 16. Februar, gibt es jeckentechnisch die volle Dröhnung. Jecken-Haussender WDR meldet sich bereits um 9 Uhr vom Zoch in Kölle. Das Erste überträgt die Züge in Köln („Social jeck – kunterbunt vernetzt“) und Düsseldorf („Traumhaft jeck“) ab 14 Uhr live. Obendrein zeigt die ARD die Prunksitzung des kölschen Karnevals um 20.15 Uhr. Zum großen Star-Aufgebot gehören Guido Cantz, Marc „Blötschkopp“ Metzger, Bernd Stelter, Brings und Höhner. Das WDR-Fernsehen überträgt zudem um 16.30 Uhr das jecke Treiben in den WDR-Arkaden in Dom-Nähe. Die Moderation liegt bei Andrea Schönenborn und Lucas Wachten.

„Alles unter einer Kappe – Karneval mal rheinisch, mal westfälisch“ heißt am Veilchendienstag, 17. Februar, 20.15 Uhr die vierstündige Aufzeichnung aus Münster und Düsseldorf vom 15. und 16. Januar.

Bittere Pille für das Ruhrgebiet: Bilder vom alternativen „Geierabend“ in der Dortmunder Zeche Zollern II/IV gibt es in diesem Jahr nicht im Fernsehen. Stattdessen läuft am Sonntag, 15. Februar, 20.05 Uhr lediglich eine knapp zweistündige Radio-Fassung in dem reichweitenschwachen Sender WDR 5.