Depression – die unterschätzte Krankheit

Eine Depression entsteht in der Regel aus dem Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Eine genetische Veranlagung, neurobiologische Störungen sowie Entwicklungs- und Persönlichkeitsfaktoren sind von Bedeutung.


Oft tritt die Erkrankung nach belastenden oder negativen Ereignissen wie dem Verlust eines Angehörigen oder Problemen mit nahen Bezugspersonen auf.

Auch einschneidende Veränderungen wie die Pensionierung können ein Auslöser sein. Antidepressiva und Psychotherapie gelten als Therapie.

Depressionen sind eine oft unterschätzte Krankheit – sowohl was die volkswirtschaftliche als auch die Bedeutung für den einzelnen angeht.

Als Depression gelten nicht die depressiven Verstimmungen, die zahlreiche Menschen zeitweise haben. Zu den Symptomen der psychischen Erkrankung zählen eine anhaltend gedrückte Stimmung, eine Hemmung von Antrieb und Denken und ein Interessenverlust. Hinzu kommen variierende körperliche Symptome wie Schlaflosigkeit, Appetit-Störungen oder auch Schmerz-Zustände.