David Hasselhoff rockt das Brandenburger Tor

Die Blinke-Lederjacke und der Klavier-Schal waren also noch im Schrank: Der 1980er-Jahre-Superstar David Hasselhoff heizte dem Berliner Publikum am Brandenburger Tor in der Silvester-Nacht ordentlich ein. Genauso wie bereits bei seinem legendären Auftritt vor exakt 25 Jahren.

Es war ein Auftritt der besonderen Art: 25 Jahre nach seiner spektakulären Performance an der Berliner Mauer hat David Hasselhoff (62, "Baywatch") erneut seine Wende-Hymne "Looking for Freedom" am Brandenburger Tor zum Besten gegeben. Mit ihm zusammen feierten am Silvesterabend Hundertausende Berliner in der Hauptstadt eine der größten Jahresabschluss-Partys der Welt.

Am 31. Dezember 1989 trat "The Hoff" nämlich zum ersten Mal bei der Berliner Silvesterparty auf und wurde somit ein Teil der Wiedervereinigung. Damals konnten die Ost- und West-Berliner zum ersten Mal nach Jahrzehnten der Trennung gemeinsam in das neue Jahr feiern - die Bilder gingen um die Welt. Zu diesem Zeitpunkt galt Hasselhoff als einer der größten Stars der westlichen Medienlandschaft und schaffte es seit den frühen Achtzigern mit Kult-Serien wie "Knight Rider" und "Baywatch" zum absoluten Super-Star - vor allem in Westdeutschland.


Ein wenig Lack ist ab


Auch wenn ein Vierteljahrhundert später der Lack am Entertainer naturgemäß ein wenig ab ist, legte Hasselhoff auch 2014 eine überaus solide Performance mit legendärem Hüftschwung hin. Die Berliner lagen sich jedenfalls wie einst singend und tanzend in den Armen während der Ex-K.I.T.T-Fahrer fröhlich seinen Mega-Hit trällerte. Natürlich griff Hasselhoff auch diesmal auf seine oft kopierte, aber nie erreichte Blinke-Lederjacke und den nicht minder extrovertierten Klavier-Schal zurück.

Neben den knapp eine Million Menschen in Berlin auf der Straße des 17. Juni sahen immerhin noch 3,13 Millionen weitere die Übertragung der Party im ZDF. Neben "The Hoff" traten dort auch andere Stars wie David Garrett, Jimmy Sommerville, Juli, Mark Forster und sogar Tokio Hotel auf. Durch den Abend, besser gesagt die Nacht führten die Moderatoren Andrea Kiewel und Alexander Mazza.