Copilot Lubitz suchte offenbar Hilfe bei Dutzenden Ärzten

Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine, Andreas Lubitz, soll in den zwei Jahren vor der Katastrophe Dutzende Ärzte aufgesucht haben.
Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine, Andreas Lubitz, soll in den zwei Jahren vor der Katastrophe Dutzende Ärzte aufgesucht haben.
Foto: Foto-Team-Müller
Was wir bereits wissen
Copilot Andreas Lubitz soll vor dem Germanwings-Absturz Dutzende Ärzte konsultiert haben. Das bestätigt jetzt die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf.

Düsseldorf.. Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat in den zwei Jahren vor der Katastrophe Dutzende Ärzte aufgesucht. Ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag die Aussage der französischen Kollegen und grenzte sie zeitlich ein. Andreas Lubitz habe die Mediziner wegen mehrerer gesundheitlicher Probleme konsultiert.

Flugzeugabsturz Copilot Lubitz litt unter psychischen Problemen

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft führt nach dem Absturz der Passagiermaschine in Frankreich am 24. März die Ermittlungen in Deutschland. Bei dem Unglück starben alle 150 Menschen an Bord, unter ihnen 72 Deutsche.

Nach der Katastrophe hatten die Ermittler zahlreiche Verdachtsmomente gegen den Copiloten entdeckt. Lubitz soll den Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt und den Sinkflug der Maschine über den französischen Alpen bewusst eingeleitet haben. Der Copilot soll psychische Probleme gehabt haben.