Computernutzer in Deutschland werden unvorsichtiger
01.06.2011 | 13:08 Uhr 2011-06-01T13:08:00+0200
Berlin. Immer weniger Menschen schützen ihre Computer aktiv vor Viren oder Phishing. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest. Jeder Vierte hat keine Firewall installiert. Die Bereitschaft, etwas gegen Angriffe aus dem Internet zu tun, sinkt.
Immer weniger Menschen in Deutschland sind bereit, sich aktiv um die Sicherheit ihrer Rechner zu kümmern, mit denen sie im Internet unterwegs sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest im Auftrag von Microsoft, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.
Jeder Fünfte führt kein regelmäßiges Update des Anti-Virenprogramms durch, jeder Vierte hat keine Firewall auf seinem Rechner installiert und fast ein Drittel öffnet Mails von unbekannten Absendern . „Es ist alarmierend, dass die Deutschen sich immer weniger um ihren individuellen Schutz im Netz kümmern. Das ist kein Datenschutz-, sondern ein Sicherheitsproblem“, erklärte Severin Löffler, der bei Microsoft Deutschland für rechtliche Fragen und den Datenschutz verantwortlich ist.
Über gefälschte E-Mails verbreiten Kriminelle beispielsweise Viren oder versuchen, an die Passwörter und persönlichen Daten von Nutzern zu kommen. Dass es gegen das sogenannte Phishing Schutzmöglichkeiten gibt, wissen der Umfrage zufolge nur 60 Prozent - und nur 49 Prozent setzen sie ein. Hier sei noch viel Aufklärungsarbeit gefordert, sagt Löffler.
Verbraucher sollten die technischen Möglichkeiten nutzen
Die Umfrage wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt. Einen positiven Trend gibt es nicht. Seit der ersten Umfrage 2009 ist die Bereitschaft der deutschen Computernutzer, etwas gegen Angriffe aus dem Internet zu tun, stetig gesunken. Die Bekanntheit technischer Datenschutzlösungen müsse deshalb verbessert werden, forderte Löffler. Die Verbraucher sollten unbedingt die technischen Möglichkeiten nutzen, die es schon gebe.
Dabei ist es nicht so, dass die Menschen nicht wüssten, dass auch sie ihren Beitrag zur Sicherheit leisten müssen. Jeder zweite (51 Prozent) Befragte sieht laut der Umfrage die größte Verantwortung bei dem Thema bei sich selbst.
Für die Umfrage „Datenschutz im Internet 2011“ wurden im April und Mai den Angaben zufolge 1137 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. (dapd)
14:50
Bei meinem Mac ist die zum Betriebssystem gehörende FireWall anFirewall. Das war es.
Mehr mache ich nicht.
Das reicht bei einem Mac :-)
22:18
dr.seltsam.
es soll z.b auch leute geben die keinen router einsetzen.
und die windows eigene firewall ist auch nicht das wahre vom ei.
da gibt es bessere.
und warum nicht eine kombi aus firewall und antiviren in einem.
da ist der kaufpreisunterschied verdammt gering.
18:41
Warum sind es denn immer weniger Leute, die ihren Computer schützen? Waren es vorher mehr? Gibts da Vergleichszahlen, die im Artikel nur nicht genannt werden? Ob benutzen doch nur immer mehr Journalisten ausgelutsche Formulierungen, auch wenn sie gar inhaltlich gar nicht angebracht oder vielleicht sogar falsch sind?
18:27
Als Windowsnutzer hat man schon eine ausreichende Firewall. Leider muß man feststellen, dass gerade bei Jugendlichen diese öffter ausgeschaltet wird, da fälschlicherweise in einigen Foren behauptet wird, sie würde das System ausbremsen. Außerdem werden heute USB-Sticks unter den Kids einfach mal getauscht, um Bilder, Musik, Vids und auch Programme weiterzugeben.
Hatte erst das Vergnügen 2 Rechner direkt nacheinander neu aufzusetzen.
17:21
Da sieht man es mal wieder:
Das größte Sicherheitsrisiko befindet sich meistens zwischen Schreibtisch und Stuhl.
16:31
Updates beim Betriebssystem, Browser und natürlich Antivirenprogramm sollte Standard sein.
Was aber der Ruf nach dem Installieren einer Firewall soll, erschließt sich mir nicht.
Windows bringt bereits eine mit, die meisten Router haben auch eine..
Wenn nur eine davon, vernünftig konfiguriert ist, ist alles in Ordnung.
Sind sie nicht richtig konfiguriert, nutzt auch eine dritte, schlecht konfigurierte, nichts.