China nimmt längste Hochgeschwindigkeits-Trasse in Betrieb
26.12.2012 | 18:24 Uhr 2012-12-26T18:24:32+0100
Noch ein Prestige-Projekt: Mit rund 2300 Kilometer Länge hat das Riesenreich nun auch die längste Strecke der Welt für Super-Schnellzüge. Das durchschnittliche Reisetempo auf der Trasse zwischen Peking und der Millionen-Metropole Guangzhou soll bei 300 km/h liegen.
China ist um ein Prestigeobjekt reicher: Zwischen der Hauptstadt Peking und der Millionen-Metropole Guangzhou (Kanton) im Süden des Landes ist am Mittwoch die längste Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke der Welt in Betrieb genommen worden. In nur etwa acht Stunden legen die Züge die 2298 Kilometer zurück, wie staatliche Medien berichteten. Konventionelle Züge brauchten bislang mehr als 20 Stunden. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit liege bei 300 Stundenkilometern.
Eine attraktive Alternative zum Reisen mit dem Flugzeug bieten Züge wie der ICE, TGV und Italo. Letzterer ist erst seit kurzem im Einsatz und bringt die Insassen mit Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h zum Reiseziel. Eine kurze Präsentation der verschiedenen Hochgeschwindigkeitszüge Europas.
Das Hochgeschwindigkeitsnetz im Reich der Mitte erreichte mit der neuen Trasse eine Gesamtlänge von rund 9300 Kilometern. Es wird aber noch weiter wachsen: Bis 2020 soll es mit milliardenschweren Investitionen auf 50 000 Kilometer erweitert werden. "Diese Inbetriebnahme zeigt, dass Chinas Hochgeschwindigkeits-Netz anfängt, Gestalt anzunehmen", sagte der Direktor für Wissenschaft und Technologie im Bahnministerium, Zhou Li, nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.
Schwerer Unfall bremst Ausbau
Einen Dämpfer hatte der rasche Ausbau der Bahnstrecken in China im Juli 2011 erhalten. Damals starben beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Wenzhou im Osten des Landes 40 Menschen. Rund 190 wurden verletzt. Nach dem Unglück ordnete die Regierung eine Sicherheitsüberprüfung des gesamten Netzes und eine Verringerung der maximalen Geschwindigkeiten um 50 auf 300 Stundenkilometer an. Diese Kontrollen hätten die Eröffnung der neuen Trasse Peking-Guangzhou um etwa ein Jahr verzögert, hieß es in Medienberichten.
Auf der Strecke werden Schätzungen zufolge täglich bis zu 155 Züge vor allem des chinesischen Herstellers CNR in beiden Richtungen unterwegs sein. Stopps sind in 35 Bahnhöfen geplant. Die Trasse soll auch dazu beitragen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes weiter vorantreiben. Die Fahrkarten kosten zwischen 865 Yuan (etwa 107 Euro) und 2727 Yuan (etwa 338 Euro). Die Durchschnittspreise sind somit vergleichbar mit denen eines preiswerten Fluges. (dpa)

20:20
Naja, Sie kaufen sich zur Zeit ordentlich viel KnowHow aus Amerika und werden bald auch für BSP einbrüche sorgen.
20:14
das die EU-Kommissare nicht ähnlich fähig sind. Statt die nationalen Schienennetze quasi zu enteignen indem sie dort für internationale Gütertransporte Vorrang vor jedem regulären Fahrplan erzwingen, sollten Sie besser ein EU-weites speziell auf die Bedürfnisse des Güterverkehrs ausgerichtetes eigenständiges Transportnetz bauen. Aber das übersteigt wohl deren Horizont. Das einzige womit die glänzen ist die Entwicklung von Gesetzen, die anstrengungslose Einkommen für wenige garantieren.
Ihr Traumland müsste doch Nordkorea sein. Da funktioniert alles so, wie sie es sich vorstellen!
18:55
Wer will bei solchen Leistungen noch Deutsche Technologie?
Kaufen wir doch besser da.
oh oh
ist doch abgekupfert u. nicht abgenommene Leistung
;-))