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Ermittlungen

Busunglück mit 20 Toten durch Kabel-Kurzschluss

11.08.2009 | 18:04 Uhr
Busunglück mit 20 Toten durch Kabel-Kurzschluss

Hannover. Das Busunglück auf der A 2 mit zwanzig Toten im November 2008 wurde durch einen Kurzschluss ausgelöst. Das hat die Staatsanwaltschaft Hannover mitgeteilt, die ihre Ermittlungen damit einstellt. Der Busfahrer hätte den tödlichen Brand nicht verhindern können.

Das schwere Busunglück auf der A 2 in Hannover-Garbsen mit 20 Toten im vergangenen November ist auf technisches Versagen zurückzuführen. Wie die Staatsanwaltschaft Hannover am Dienstag mitteilte, löste ein Kurzschluss in einem Kabelbaum in der Bordküche die explosionsartige Verpuffung und das Feuer aus.

Busfahrer unschuldig

Landesbischöfin Margot Käßmann beim Gedenkgottesdienst für die Opfer des Busunglücks im November 2008. Foto: ddp

Den Busfahrer trifft demnach keine Mitschuld. «Er hat den Brand weder früher erkennen noch sein Handeln darauf abstellen können», hieß es in der Erklärung. Die Staatsanwaltschaft stellte daher das Ermittlungsverfahren ein.

Basis für die Entscheidung ist ein technisches Gutachten des TÜV. Wodurch der Kurzschluss ausgelöst wurde, ließ sich laut Staatsanwaltschaft trotz eingehender Untersuchungen nicht klären. Das Unglück am Abend des 4. November 2008 überlebten lediglich 13 Businsassen.

Auf dem Rückweg von einer Kaffeefahrt

Die Reisegruppe aus dem Großraum Hannover war auf dem Rückweg von einer Kaffeefahrt im Münsterland. Die meisten Opfer waren Rentner, aber auch ein 13-jähriges Mädchen starb in den Flammen. Unmittelbar nach dem Unglück hatte es Spekulationen gegeben, ein Fahrgast habe in der Toilette geraucht und so das Feuer verursacht. (afp)

DerWesten

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