Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Panorama

Busunfall auf der A 92: Mehr als 30 Kinder verletzt

22.08.2012 | 20:15 Uhr
Foto: /ddp images / dapd/dapd

Bei einem Busunfall auf der Autobahn 92 in Oberbayern sind am Mittwochnachmittag mindestens 33 Menschen verletzt worden, darunter 30 Kinder und Jugendliche. Drei von ihnen erlitten bei dem Unglück am Mittwochnachmittag zwischen den Anschlussstellen Eching-Ost und Freising-Süd schwere Verletzungen, wie ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage sagte.

Freising (dapd). Bei einem Busunfall auf der Autobahn 92 in Oberbayern sind am Mittwochnachmittag mindestens 33 Menschen verletzt worden, darunter 30 Kinder und Jugendliche. Drei von ihnen erlitten bei dem Unglück am Mittwochnachmittag zwischen den Anschlussstellen Eching-Ost und Freising-Süd schwere Verletzungen, wie ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage sagte.

Zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 15.20 Uhr hat es den Angaben zufolge schwer geregnet und gehagelt. Der Bus geriet ins Schleudern und kippte um.

Die Gruppe aus dem Raum Dachau war auf einem Ausflug im Rahmen eines Ferienprogramms. Die Kinder und Jugendlichen hatten den Flughafen München besichtigt und waren wieder auf dem Heimweg, als sich das Unglück ereignete.

An dem Unfall in Fahrtrichtung München war den Angaben zufolge kein weiteres Fahrzeug beteiligt. Mehr als 120 Rettungskräfte waren im Einsatz. Die meisten der Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Auf der A 92 bildete sich in beiden Richtungen ein Stau von zwischenzeitlich mehr als zehn Kilometern.

Etwa 200 Meter hinter der Unfallstelle kam es zu einem weiteren Unfall mit drei Lastwagen und einem Pkw, nachdem ein Fahrzeug stark gebremst hatte. Dabei wurden drei Menschen zum Teil schwer verletzt.

Die Autobahn in Richtung München wurde zwischen Freising-Süd und dem Kreuz Neufahrn komplett gesperrt. Die Sperrung sollte voraussichtlich bis in die Nacht andauern.

Ob der Starkregen tatsächlich die Ursache für das Busunglück war, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte der Polizeisprecher. Vielleicht sei der Bus auch zu schnell unterwegs gewesen. Ein Gutachter soll den genauen Hergang nun klären.

Erst am Sonntag war ein Reisebus mit Jugendlichen aus München an Bord in Belgien verunglückt. Dabei kam der Begleiter der Gruppe ums Leben, 24 Schüler wurden leicht verletzt. Vermutlich war der Fahrer am Steuer eingeschlafen.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

 
Aus dem Ressort
Schwedisches Militär sucht nach ausländischem U-Boot
U-Boot
Wie im Kalten Krieg: In den Schären vor Stockholm suchen Hubschrauber und Marineschiffe nach einem unbekannten Unterwasserobjekt. Ein russisches U-Boot soll einen Notruf abgesetzt haben. Das schwedische Militär will das nicht bestätigen. Auch Moskau dementiert.
Verschwörungstheoretiker verbreiten absurde Thesen zu Ebola
Ebola-Gerüchte
Noch nie zuvor hat es eine so große Ebola-Epidemie gegeben, wie in diesen Tagen. Das sorgt auch bei Verschwörungstheoretikern für Hochkonjunktur. Ihre absurden Thesen verbreiten sich übers Netz fast schneller als der Virus. Selbst Hip-Hop-Star Chris Brown beteiligt sich an den wilden Spekulationen.
Die Ehe ist für junge Deutsche längst ein Auslaufmodell
Familie
Das Familienleben in Deutschland verändert sich. Noch Mitte der 1990er Jahre waren mehr als 80 Prozent der Eltern verheiratet. Doch gerade junge Menschen lehnen die Ehe mittlerweile als längst überholte Einrichtung ab. Heute wachsen deutlich mehr Kinder in anderen Strukturen auf.
Indischer Fußballer stirbt nach missglücktem Tor-Salto
Sportunfall
Er wollte den Ausgleich seiner Mannschaft mit zahlreichen Saltos feiern. Doch der ausgelassene Torjubel endete für einen 23-jährigen indischen Fußballspieler in der Regionalliga mit dem Tod. Der junge Mann ist bei dem missglückten Stunt falsch gelandet und hat sich den Nacken gebrochen.
Anklage fordert lebenslange Haft für Mord an Dano
Mord-Prozess
Für die Tötung des kleinen Dano aus Herford fordert die Staatsanwaltschaft Bielefeld lebenslange Haft für den Angeklagten. Der 43-Jährige habe sich mit der Ermordung des Jungen an dessen Familien rächen wollen, so die Begründung. Das Urteil soll Mittwoch fallen.