Bund der Steuerzahler provoziert mit Kampagne
03.04.2009 | 11:46 Uhr 2009-04-03T11:46:00+0200München. "Liebe Bundesregierung, jetzt treten wir Euch in den Arsch!" So steht es auf einem Plakat, das zur aktuellen Kampagne des Bundes der Steuerzahler gehört. Mit den provokanten Plakaten will der Bund auf die Probleme des Mittelstandes in der aktuellen wirtschaftlichen Lage aufmerksam machen.
Mit einer ungewöhnlich derben Kampagne will der Bund der Steuerzahler in Bayern auf die Nöte des Mittelstands aufmerksam machen: «Liebe Bundesregierung, jetzt treten wir Euch in den Arsch!» heißt es auf einem Großplakat, das Landeschef Rolf von Hohenhau am Donnerstag in München enthüllte. Es zeigt einen Mann, der einer nackten Frau in den Hintern tritt.
Auf Pump verschleudere die Regierung Milliarden für Bankmanager, Autoindustrie und den Gesundheitsfonds. Der Mittelstand und die kommenden Generationen hätten die Lasten zu tragen, kritisierte Hohenhau. Die Kampagne sei im Verband sehr umstritten gewesen. Aber leisere Töne verhallten ungehört.
SPD kritisiert die Kampagne
Die SPD reagierte empört. Die Kampagne zeige eine «unglaubliche Entgleisung und eine Verrohung des politischen Stils», sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef im bayerischen Landtag Thomas Beyer. (AP)
11:24
Vor nichtmal zwei Wochen hat die Kanzlerin den Mittelstand gelobt und das Potential unseres wirtschaftlichen Rückgrats beschworen.
Was sollen solche Kampagnen?
Sind die Dinge so, wie die Kanzlerin sagt?
Oder sind sie so, wie es die Wirtschaftsweisen sagen?
Oder ist es so, wie der Steuerbund es sagt?
Oder ist es alles Gottes Wille?
Oder was jetzt?
Können wir bitte mal einen krausen Kompromiss finden?
10:41
Mal abgesehen von der Headline: Warum tritt hier ein Mann einer Frau in den Hintern? Soll das der Hintern von Frau Merkel als Repräsentantin der Bundesregierung sein? Möchte Herr Däke Frau Merkel in den ***** treten? Ist das die Art, wie der Bund der Steuerzahler (ein eingetragener Verein) künftig Diskussionen führen möchte?
22:11
Die Kampange wird sich sowiso wieder in Luft auflösen.
Als wenn sich der Bund jemals etwas von den Steuerverschwendungsvorwürfen des Steuerzahlerbundes angenommen hätte.
22:05
Man nannte ihn auch Bund der Steuervermeider. Kleine unbedeutende Minderheit, im Sinne des Guidos agierend.
Klappe halten!
18:18
@3
sie haben wohl meinen Betrag nicht verstanden, vllt hätte ich 2 Kommas setzen sollen.
18:17
genau,ich finde diese Kampagne,auch super..nur wird das nix bringen..:-(
18:12
@ 1
Den Artikel nochmal lesen, Sie haben offentsichtlich etwas falsch verstanden.
Ich finde die Kampagne klasse, gegn die Verschleuderung von Unsummen muss sich der kleine Mann schließlich auch mal wehren. Man darf sich nicht alles gefallen lassen.
17:58
Vielleicht sollte der Auto seinen Artikel auch selber nochmal durchlesen, bevor er ihn veröffentlicht.
Siehe Aufmacher...
17:30
wenigstens einer der die regierenden Parteien den Spiegel vor die eigene Nase hält und der Ton ist auch treffend!