Das aktuelle Wetter NRW 14°C
Rock

Bruce Springsteen widmet Trayvon Martin einen Song

18.07.2013 | 15:38 Uhr
Bruce Springsteen widmet Trayvon Martin einen Song
Bruce Springsteen hat sich bei einem Konzert für Gerechtigkeit im Fall Trayvon Martin eingesetzt.Foto: dpa

Dublin/Berlin.  Bruce Springsteen hat bei einem Konzert an den getöteten Trayvon Martin erinnert. Bei einem Auftritt in Irland forderte der US-Sänger Gerechtigkeit für Martin. Der Mann, der den unbewaffneten Jugendlichen erschossen hatte, war vor wenigen Tagen in den USA freigesprochen worden.

US-Rockstar Bruce Springsteen (63) hat dem getöteten schwarzen Jugendlichen Trayvon Martin einen Song gewidmet. Bei einem Konzert in Limerick in Irland sang er am Dienstag seinen Protestsong "American Skin (41 Shots)" für den 17-Jährigen, wie auf Videos im Internet zu sehen ist.

Nachdem er in der Menge ein Schild mit dem Namen des Songs gesehen hatte, rief Springsteen in die Menge: "Ich möchte das als Brief nach Hause schicken, für Gerechtigkeit für Trayvon Martin!"

In einem Konzertbericht auf Springsteens offizieller Website ist vom emotionalsten Teil der Show die Rede. Zuschauer und Band hätten mit den Tränen gekämpft. Das Lied prangert das Vorgehen von vier weißen Polizisten an, die im Jahr 1999 den unbewaffneten schwarzen Einwanderer Amadou Diallo mit 41 Schüssen niedergestreckt hatten.

George Zimmerman hatte im Februar 2012 als Mitglied einer Bürgerwehr in Florida den unbewaffneten 17-Jährigen Martin erschossen. Eine Jury sprach Zimmerman in der Nacht zum Sonntag vom Vorwurf des Mordes und Totschlags frei. Das Urteil löste in den USA heftige Proteste aus. (dpa)



Kommentare
Aus dem Ressort
Warum Brittany Maynard ihren Tod wohl verschieben wird
Sterbehilfe
Die 29-jährige Brittany Maynard hat Krebs und will sterben. Die todkranke Amerikanerin hat das in bewegenden Internetvideos angekündigt. Nun verschiebt sie anscheinend ihren geplanten Tod. In den USA geht damit die Debatte zum Thema Sterbehilfe weiter.
Orson Welles' letzter Film soll endlich erscheinen
Kino
Vier Jahrzehnte wurde um den Film gestritten, lange galt er als verschollen. Jetzt soll Orson Welles' letztes Werk "The Other Side of the Wind" doch noch ins Kino kommen - zum 100. Geburtstag des Filmemachers am 6. Mai 2015.
Brand in Pariser Radiogebäude laut Feuerwehr unter Kontrolle
Brand
Schwarzer, dichter Rauch stieg über dem Gebäude des Radiosenders Radio France in Paris auf. Das Bürohaus musste evakuiert werden, mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle. Ausgebrochen ist das Feuer wohl in einem Teil des Gebäudes, der derzeit renoviert wird. Verletzt wurde niemand.
kinox.to-Betreiber sind weltweit zur Fahndung ausgeschrieben
Streaming-Dienst
Mit internationalem Haftbefehl werden jetzt zwei Männer gesucht, die hinter dem als illegal eingestuften Internetportal kinox.to stecken sollen. Die Ermittler sind alarmiert: Möglicherweise sind die beiden Flüchtigen bewaffnet. Deutschland sollen sie schon seit Monaten verlassen haben.
Hitler-Gruß am Gymnasium - Polizei ermittelt gegen Schüler
Nazi-Umtriebe
Neuntklässler kleben sich Hitlerbärte ins Gesicht und heben den rechten Arm zum Gruß. Was eventuell als geschmackloser Auswuchs pubertären Leichtsinns begann, hat Konsequenzen: Die Polizei ermittelt an einem Gymnasium in Sachsen-Anhalt. Die Schulleitung sagt, sie sei von den Vorfällen überrascht.
Umfrage
Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?