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Bis 90 Millionen Euro bleibt der Gewinn im Eurojackpot

19.02.2013 | 17:09 Uhr
Bis 90 Millionen Euro bleibt der Gewinn im Eurojackpot
Beim Eurojackpot gibt es eine Neuerung: Gewinne bis 90 Millionen Euro werden zurückgehalten.Foto: dapd

Münster.  Beim Eurojackpot gibt es eine neue Regelung. Ab sofort bleiben nicht ausgeschüttete Gewinne im Topf des Eurojackpots. Erst bei Erreichen einer Höchstgrenze von 90 Millionen Euro wird er auf die nächste Gewinnklasse ausgeschüttet. Zuvor wurde der Topf nach der 13. Ziehung verteillt, wenn in der Klasse 1 niemand gewann.

Lottospieler müssen sich beim Eurojackpot auf eine kleine Änderung einstellen. Bisher wächst die Gewinnsumme bis zur 13. Ziehung an, falls sich in der Gewinnklasse 1 (5 richtige aus 50 plus zwei richtige Eurozahlen) kein Gewinner findet. Anschließend wurde der Topf auf die nächste Gewinnklasse verteilt. Das entsprach der Regelung bei der Ziehung 6 aus 49.

Das ändert sich jetzt, wie ein Sprecher von Westlotto bestätigte. Ab sofort bleiben nicht ausgeschüttete Gewinne im Topf des Eurojackpots. Erst bei Erreichen einer Höchstgrenze von 90 Millionen Euro wird der Eurojackpot auf die nächste Gewinnklasse ausgeschüttet.

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Eurojackpot-Gewinner kommt aus Sachsen-Anhalt

Bei der Ziehung des Eurojackpots hat es in Gewinnklasse 1 erneut keinen Volltreffer gegeben. Der Jackpot steigt damit auf rund 15 Millionen Euro an. In Klasse 2 gewann ein Tipper aus Sachsen-Anhalt fast 380.000 Euro.

Island, Kroatien, Norwegen, Lettland, Litauen, Schweden, Spanien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Niederlande, Slowenien und Estland Die Ziehung findet immer freitags in Helsinki statt. Am Eurojackpot können Menschen aus teilnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, den Eurojackpot zu knacken, liegt bei circa 1 zu 59 Millionen. (dpa)


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