Bewährte Mechanismen im Dschungel

Köln..  Gut, „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ ist jetzt in der neunten Auflage nicht unbedingt etwas für die Hüter der deutschen Sprache. Allein schon, weil gerne mal Artikel verwechselt oder gleich ganz weggelassen werden. Und über den Missbrauch der englischen Sprache – „When I do this, not I’m losers“ – wollen wir an dieser Stelle erst gar nicht reden.

Aber sonst? Glückwunsch RTL. Nicht nur für die perfekte technischen Produktion und die gut geschriebenen Moderationen, sondern auch für die Auswahl der elf Camper, die ihr den Dschungel geschickt habt.

Die meisten kannte man zuvor nicht, man wird sie auch schnell wieder vergessen haben. Aber nach den ersten Tagen sieht es so aus, als würden sie die Zuschauer rund zwei Wochen gut unterhalten können – wenn auch auf andere Weise, als sie selbst sich das vorgestellt haben.

Vor allem Dschungel-Memme Walter Freiwald und Sara „Ich kann nicht“ Kulka haben bereitwillig die Rollen angenommen, in die der Sender sie gepresst hat. Die bewährten Mechanismen der acht Vorgänger-Ausgaben funktionieren jedenfalls wieder. Darin liegt allerdings auch die Gefahr, dass das Camp mit zunehmender Dauer immer vorhersehbarer wird. Bislang allerdings gucken mehr als sieben Millionen zu.

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