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Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus

10.09.2012 | 17:28 Uhr
Nach dem Wirbel um Rotlicht-Gerüchte zum Vorleben von Bettina Wulff ist jetzt das Buch der Frau von Ex-Bundespräsident Christian Wulff im Handel - vorerst wohl nur in Berlin.Foto: dapd

Berlin.   "Jenseits des Protokolls" heißt das Buch, in dem Bettina Wulff nun selbst über die Rotlicht-Gerüchte zu ihrem angeblichen Vorleben als Prostituierte schreibt. Das Buch der Frau von Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist jetzt in Berlin erstmals im Handel. Es ist eine Abrechnung mit dem Leben als Präsidentengattin.

"Mir ist es nicht egal, wie andere über mich denken." Bettina Wulff hat ihre Sicht der Dinge aufgeschrieben - in ihrem Buch "Jenseits des Protokolls" redet die ehemalige "First Lady" sehr offen und unprätentiös über ihre Zeit als Präsidentengattin. Zwei Dinge fallen besonders auf: ein eigenes Kapitel über die Rotlicht-Gerüchte - und wie kritisch sie ihre Beziehung zu Christian Wulff sieht.

Sie will nicht mit ihm in einen Topf geworfen werden. In den Wochen vor dem Rücktritt am 17. Februar verspürt Bettina Wulff "Fluchtendenzen", will sich "einfach nur wegbeamen". Am Tag des Rücktritts ist sie genervt. Sie hätte es anders gemacht. Kürzer, weniger Worte. "Ich war es einfach leid." Und sie hadert mit ihrer Rolle: "Warum sollte ich mich da mit hinstellen?" Ganz bewusst habe sie sich ein Stück weit entfernt von ihrem Mann hingestellt. Sie will zeigen: "Ich bin eine eigenständige, selbstständige Frau."

Bettina Wulff schreibt über Tattoo, Hauskredit, Rotlicht-Gerede

Das ganze Buch klingt so. Es ist eine kühle Abrechnung mit dem Leben als Präsidentengattin und eine unverhohlene Bewerbung für neue Aufgaben. Sie macht Klarschiff: Offen und unprätentiös erzählt die 38-Jährige von ihrem Weg aus Hannover ins Schloss Bellevue - und wieder zurück nach Großburgwedel. Sie spart nichts aus: Tattoo, Hauskredit , das Rotlicht-Gerede. Die Gerüchte "zu einem angeblich bewegten Vorleben" tauchen sogar auf dem Buchdeckel auf. "Mein Pseudonym lautet also angeblich Lady Viktoria", schreibt Wulff, "und meine Wirkungsstätte soll ein Etablissement namens Chateau Osnabrück gewesen sein." Sie beklagt die Hartnäckigkeit der Medien auf der Suche nach einem Skandal : "Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte." Als Präsidentenpaar hatten die Wulffs beschlossen über das Gerede zu schwiegen. "Es hätte dem anonymen Rufmord eine viel zu große Aufmerksamkeit eingeräumt".

Wulff tritt zurück

Nach dem Rücktritt sucht Bettina Wulff einen Verlag für ihr Buch. Die ersten Zeitungen berichten am 1. April darüber. Es ist kein Scherz. Das Buch sollte erst im November erscheinen, dann am Mittwoch dieser Woche - doch die ersten Buchhändler legten es bereits am Wochenende an die Kasse. "Das war so nicht gedacht. In Berlin ist irgendwas schief gelaufen", heißt es beim Verlag. Ein Satz, der gut zu den Wulffs passt. Sei's drum: Noch nie hat eine Bundespräsidentenfrau derart ausgepackt, noch nie musste eine so sehr um ihren Ruf kämpfen - bis zur jüngsten Klage gegen "Google" .

  1. Seite 1: Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus
    Seite 2: Bettina Wulff behandelt ihren Mann wie einen Therapiefall

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Kommentare
11.09.2012
15:53
Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus
von TVtotal | #35

ich frage mich gerade: Was hat diese doch unbedeutende Person und die Werbung für ihr überflüssiges Buch in der Rubrik Politik verloren?

11.09.2012
07:40
Ich bin eine eigenständige, selbstständige Frau
von Bahnhofskind | #34

jo, ich mach mein Jodeldiplom - da hab ich was eigenes.
Nur: vom Ehrensold profitiere ich doch ganz gerne...

11.09.2012
05:52
Freundliche Grüsse an "derwesten.de" und den Verfasser dieses Artikels
von Anti-establishment | #33

Zitat: Frau Wulff ... packt auch ... über ... aus . Nun ja, der Titel ist etwas reisserisch, als Journalist würde ich NICHT das Wort "auspacken" verwenden, wenn´s nichts auszupacken gibt.

11.09.2012
05:21
Bettina Wulff hat das Recht und die Pflicht zurückzuschlagen
von Anti-establishment | #32

Verfolge das nur nebenbei in "derwesten.de", freiwillig auf Fernsehen verzichtet seit 2006. Frau Wulff hat das Recht und die Pflicht zurückzuschlagen. Man darf sich nicht alles gefallen lassen. Sollte ein gewisser G. Jauch wirklich diese Gerüchte aufgegriffen haben, man kann ihn dann nur als dumm bezeichnen. Hoffe, dass es mal Konsequenzen hat für die Gerüchtestreuer, und dass sie mal richtig getroffen werden und zahlen müssen. Das passiert selten genug.

11.09.2012
00:22
Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus
von 3009nico | #31

wen wunderts gings bei dem ganzen unterlassungskram doch nur um werbung für das buch, nu dürfte auch der letzte überzeugt sein, dass es in hause wulff so was wie ehre nicht gibt; naja dass man allein vom wohlverdienten ehrensold leben kann war ja nicht anzunehmen

10.09.2012
23:18
Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus
von FAN58 | #30

..das zweite Buch "Das Leben mit meinem Ex" ist sicher schon in Vorbereitung, falls
ein Autor gefunden wird.
Wer hat interesse an Frau Wulff,s Vorleben und Leben, kein Mensch.
Vielleicht muss der nächste Ostseeurlaub selbst finaziert werden , weil nun keine Freunde mehr und die Rente zu klein.
Anscheinend Kocht sie aber nicht gern, so wie der Gatte abgenommen hat.
Ächz......!

10.09.2012
22:03
Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus
von knutknutsen | #29

Laut neusten Meldungen erscheint das Buch im Hakle Verlag und wird direkt 3-lagig gedruckt!

1 Antwort
Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus
von IIDottore | #29-1

Das würde ich meinem Hintern nie antun wollen !

10.09.2012
22:00
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #28

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

10.09.2012
20:50
Bettina Wulff packt in Buch auch über Rotlicht-Gerüchte aus
von ellerw1 | #27

Der Kommentar im Spiegel findet das Buch lesenswert, weil sie da ihren Mann in die Pfanne haut. Naja, liebe Medien, ihr gebt uns das Buch zum Frass vor, und nun müßt ihr unsere kleinen Kommentare abhaben können, soviel muß die Demokratie aushalten können.

10.09.2012
20:13
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #26

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