Berlusconi empfiehlt Ikea-Möbel für Erdbebenopfer
26.04.2009 | 17:45 Uhr 2009-04-26T17:45:00+0200
Rom. Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi erstaunt erneut seine Landsleute: Den Erdbebenopfern, die seit Anfang April obdachlos sind, ließ der Politiker Einkaufstipps angedeihen. Berlusconi wurde dabei sehr konkret - er empfahl einen Ausflug zu Ikea.
Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hat die Opfer des Erdbebens in den Abruzzen zum Möbelkauf bei Ikea animiert. Knapp drei Wochen nach der Katastrophe riet Berlusconi am Samstag den Betroffenen, sich auf Staatskosten in ihren Übergangsheimen mit Möbeln aus dem schwedischen Möbelhaus einzurichten.
Es gebe noch leerstehende Hotelzimmer und Wohnung, die sich «mit wenig Geld» einrichten ließen: «Es reicht, zu Ikea zu gehen», sagte Berlusconi laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa bei einem Besuch im Dorf Onna, dem Epizentrum des Bebens vom 6. April. Die Regierung werde dafür sorgen, dass «diese geringe Summe» vom Staat erstattet werde.
Berlusconi hatte bereits wiederholt mit Äußerungen im Zusammenhang mit dem Beben Erstaunen erregt. So verglich er die Lage der obdachlos gewordenen Erdbebenopfer mit einem Campingurlaub. Am Donnerstag regte er in einer Sondersitzung seines Kabinetts in der von dem Beben am stärksten betroffenen Stadt L'Aquila an, den im Juli auf Sardinien geplanten G-8-Gipfel in diese Kommune zu verlegen. (afp)
13:50
So ist Herr Berlusconi, im Notstand auch noch seine Kapitalismus- und Industriefreunde unterstützen. Herzlichen Glückwunsch. Diese Persönlichkeiten braucht Europa...
07:44
.. ich verstehe irgendwie nicht, was daran schlimm ist, wenn Berlusconi empfiehlt sich eine Übergangswohnung mit günstigen Übergangsmöbeln, die noch dazu vom Staat bezahlt werden, wohnlich einzurichten!?
Gut, das ist entgegen der typisch deutschen Logik.
18:00
@10 Wo Du recht hast ,haste Recht.
Man soll die politische Dummheit eben bei keinem Volk unterschätzen.
16:41
Nunja, er ist nunmal ein wenig autistisch, der Knabe. Aber im Ernst: Hartz IV-empfänger in Not bekommen doch noch nicht mal die Beihihlfe für IKEA-Möbel, weil Gebrauchtmöbel doch völlig ausreichend sind.
Das finden die meisten Deutschen doch auch völlig in Ordnung so.
13:27
Ihr unterschätzt den Chef des AC Milan,der ist listiger als wir alle zusammen.Von nichts kommt nichts.Schade,die Demokratie braucht bessere Leute.
13:04
Und hierzulande hat ein Volksvertreter in Krisenzeiten auch keine schlechten Ideen:
Trotz der angespannten Haushaltslage forderte der Finanzminister gleichzeitig höhere Gehälter und Diäten für Politiker: «Die Politiker verdienen nicht zu viel, sondern zu wenig», sagte Steinbrück in einem von Schülern geführten Interview. «Ich zum Beispiel verdiene ungefähr 9000 Euro netto im Monat. Das ist für die meisten Menschen viel Geld. Aber im Verhältnis zu Leuten in der Wirtschaft oder Anwälten ist das wenig.»
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1338739.html
11:52
Scheint so als Wäre er der Harald Juhnke der intalienischen Politik. Immer Besoffen. Nur Harald Juhnke war beim Publikum beliebt.
Bei Berlusconi scheinen sich erste Anzeichen von Alheimer gepaart mit Altersdemenz anzukündigen.
11:42
Der Penner könnte auch Münte oder Schäuble heißen, wo ist da der Unterschied
11:21
Es ist ebenso unfassbar, wie die Italiener diesen selbstherrlichen Gnom zum Präsi machen konnten, wie auch die Franzosen diesen selbstsüchtigen französichen Gockel! Wer solche Knaller an die Spitze hebt, darf sich nicht wundern. Und wir können uns mit unseren politischen Eliten gleichfalls einreihen. Im Unterschied dazu, treten die bei uns nicht so offensichtlich neben der Spur auf. Besser ist dadurch allerdings auch nix.
11:15
Warum sind die Italiener fast alle so klein?
Weil der Vater bei der Geburt sagte:Wenn Du groß bist,mußt Du arbeiten.