Berlinale zeigt „Frau Müller muss weg“ mit Anke Engelke

Ist in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis: Anke Engelke (li., neben Justus von Dohnanyi) im Sönke-Wortmann-Film "Frau Müller muss weg".
Ist in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis: Anke Engelke (li., neben Justus von Dohnanyi) im Sönke-Wortmann-Film "Frau Müller muss weg".
Foto: Constantin Film-Verleih
Was wir bereits wissen
Die Filmstiftung NRW präsentiert 29 von ihr geförderte Produktionen. Zwei Filme gehen ins Rennen um den Goldenen Bären.

Berlin/Düsseldorf.. Auf der an diesem Donnerstag beginnenden Berlinale werden 29 Filme präsentiert, die mit Fördergeld der Filmstiftung NRW entstanden. Zwei internationale Koproduktionen, die auch mit Hilfe der Filmstiftung entstanden, gehen ins Rennen um den Goldenen Bären: Die Italienerin Laura Bispuri stellt ihren Debütfilm „Sworn Virgin“ mit Lars Eidinger vor. Der zweite Beitrag mit NRW-Beteiligung: „Unsere sonnigen Tage“ des vietnamesischen Regisseurs Phan Dang Di.

Überdies werden Dokus vorgestellt, an denen Kreative aus NRW beteiligt waren. „B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin“ von Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange blickt auf das Lebensgefühl der 80er zurück. Mitbeteiligt sind auch ZDF und Arte. RBB und Arte stehen hinter der Sechs-Tage-Krieg-Doku „Censored Voices“ von Mor Loushy. Die Doku „Iraqi Odyssey“ über die Veränderungen des Irak seit den 50ern wurde mit Hilfe von WDR und dem Schweizer Fernsehen realisiert.

Auch „Stromberg – der Film“ wird in Berlin vorgestellt

Zudem präsentiert Grimme-Rekordhalter Dominik Graf sein Porträt des wohl einflussreichsten deutschen Filmkritikers Michael Althen, der 2011 im Alter von nur 48 Jahren starb: „Was heißt hier Ende?“ Auch diese Produktion wurde von der Filmstiftung gefördert.

In der Reihe „Lola@Berlinale“ stellt die Filmstiftung 18 Filme vor, die zunächst im Kino laufen, bevor sie ins TV kommen. Zu den Titel, die sich allesamt in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis befinden, gehören unter anderem Sönke Wortmanns Komödie „Frau Müller muss weg“ mit Anke Engelke und Arne Feldhusens „Stromberg – der Film“ mit Christoph Maria Herbst.