Das aktuelle Wetter NRW 3°C
Panorama

Bericht: Inzest-Vater aus Sachsen scheitert vor Gericht

07.10.2012 | 11:27 Uhr

Ein Mann aus Leipzig ist einem Medienbericht zufolge mit seiner Beschwerde über das Inzest-Verbot in Deutschland gescheitert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg lehnte den Antrag von Patrick S. ab, seinen Inzest-Fall vor der Großen Kammer zu verhandeln, wie das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab berichtete.

München (dapd). Ein Mann aus Leipzig ist einem Medienbericht zufolge mit seiner Beschwerde über das Inzest-Verbot in Deutschland gescheitert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg lehnte den Antrag von Patrick S. ab, seinen Inzest-Fall vor der Großen Kammer zu verhandeln, wie das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab berichtete. Damit sei der Fall juristisch abgeschlossen, Inzest unter Geschwistern bleibe in Deutschland verboten.

Patrick S. hatte in einer Liebesbeziehung mit seiner Schwester vier Kinder gezeugt und war wegen Beischlafs zwischen Verwandten zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Paar lebt mittlerweile getrennt. Mit der Klage in Straßburg wollte Patrick S. das Inzest-Verbot in Deutschland kippen. Bereits im April hatte eine kleine Kammer des Straßburger Gerichts entschieden, dass Sex zwischen Verwandten auch dann verboten ist, wenn er einvernehmlich erfolgt.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7170132/create

Umfrage
Die Finalistinnen bei „Germanys next Topmodel“ stehen fest . Wer ist Ihre GNTM-Favoritin?
 
Fotos und Videos
Die schönsten Leserbilder
Bildgalerie
C-L-Finale
Die stärksten Bilder der Woche
Bildgalerie
Rückblick
Tödliche Familientragödie
Bildgalerie
Mord
Süße Alpaka-Babys
Bildgalerie
Tierisch
Aus dem Ressort
Pakistanischer Flieger von Kampfjets nach London umgeleitet
Zwischenfall
Mitten im Anreisetrubel vor dem Champions-League-Finale ist am Freitag ein pakistanisches Passagierflugzeug auf dem Weg nach Manchester von Kampfjets nach London-Stansted eskortiert worden. Zwei Männer wurden festgenommen - an Bord habe es einen Zwischenfall gegeben, hieß es.
Matthäus muss Insolvenzverwalter 140.000 Euro zahlen
Gerichtsurteil
Teures Urteil für Lothar Matthäus: Als früherer Mitbesitzer eines Rathauses in Velbert muss der Ex-Nationalspieler 140.000 Euro an den Insolvenzverwalter einer Baugesellschaft zahlen. Der Prozess hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt, weil die Klage zunächst nicht zugestellt werden konnte.