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Bei Neonazi-Ermittlungen neue Spuren in Sachsen

15.12.2011 | 14:21 Uhr
Bei Neonazi-Ermittlungen neue Spuren in Sachsen
Die Ermittlungen zum Umfeld der NSU führen nach Sachsen. (Foto: dapd)

Berlin.  Neue Spuren führen die Ermittler in die militante Neonazi-Szene in Sachsen. Die "Weiße Bruderschaft Erzgebirge" soll in Verbindung zu mutmaßlichen Terrorhelfern der NSU gestanden haben. Die rassistische Gruppe soll Teil des rechtsterroristischen Netzwerks "Blood & Honour" sein, zu dem die NSU-Terroristen Uwe B. und Uwe M. aktiv gehört haben sollen.

Bei ihren Ermittlungen zum Umfeld der mutmaßlichen "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) gehen die Behörden einem Zeitungsbericht zufolge neuen Spuren in die militante Neonazi-Szene Sachsens nach. Ins Visier gerückt sei die rassistische Gruppe "Weiße Bruderschaft Erzgebirge" (WBE), berichtete die "Berliner Zeitung" am Donnerstag. Zur WBE sollen die als mutmaßliche NSU-Helfer inhaftierten Andre E. und Matthias D. enge Beziehungen unterhalten haben.

Die Ende der 90er Jahre gegründete "Weiße Bruderschaft Erzgebirge" verstand sich dem Bericht zufolge als Teil des internationalen rechtsterroristischen Netzwerks "Blood & Honour". Die WBE soll demnach enge Verbindungen zur Thüringer "Blood & Honour"-Szene unterhalten haben, in der bis zu ihrem Abtauchen Anfang 1998 auch die vor sechs Wochen ums Leben gekommenen mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aktiv gewesen sein sollen.

Vier Verdächtige bislang festgenommen worden

Andre E. und Matthias D. zählen zu den insgesamt vier Verdächtigen , die seit Mitte November als Helfer der mutmaßlichen NSU-Gründer Böhnhardt, Mundlos und Beate Zschäpe festgenommen wurden. Mundlos und Böhnhardt nahmen sich nach derzeitigem Ermittlungsstand Anfang November das Leben, Zschäpe stellte sich der Polizei. Der Terrorgruppe werden neun Morde an Migranten, ein Mord an einer Polizistin 2007 sowie zwei Sprengstoffanschläge in Köln 2001 und 2004 zur Last gelegt. (afp)

Rechtsextremer Terror

 

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Kommentare
16.12.2011
07:59
Bei Neonazi-Ermittlungen neue Spuren in Sachsen
von Linker-Genosse | #4


Es ist schon sehr verdächtig wie das Bundesland Sachsen und somit die Landesdirektion in Dresden hierbei immer mehr in den Focus gelangt.
Was hat die schwarz-gelb geführte Landesregierung letztendlich damit zu tun?
Vor allem, wieviele der V-Männer kommen aus den Reihen der cDU?
Warum erfolgt wohl in den sächsischen Medien keine Berichterstattung?
Die Geschichte fängt an sich zu wiederholen!

16.12.2011
00:07
neue spuren in sachsen - nicht in lüttich
von bauhaus11 | #3

mit dem tragischen fall in lüttich haben die belgier zu tun und die sind nicht zu beneiden, aber wir sind zuschauer. bei uns gilt es dafür allerhöchstes augenmerk zu legen auf die rechtsradikalen terrorgruppen, lieber 25Mayer, von den mindestens ein teil hier BEI UNS offensichtlich marodierend durch die lande gezogen sind. bitte nicht ablenken. HIER tun sich die abgründe auf. und jeden tag wird mehr aufgedeckt von dem bundesweiten netzwerk - was hundert V-leute, verfassungsschützer und BKA offensichtlich völlig neu scheint, sehr wunderlich. HIER stinkts zum himmel.

15.12.2011
23:08
Bei Neonazi-Ermittlungen neue Spuren in Sachsen
von 25Mayer | #2

Was gibt es eigentlich Neues von Nordini Amrani, dem Attentäter von Lüttich? Immerhin hat der eindeutig 5 Menschen vor Publikum erschossen und mehr als 120 zum Teil schwer verletzt.

15.12.2011
18:59
Blockierter Kommentar.
von Schreckmuss | #1

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