Bätzing warnt vor grassierender Online-Sucht
03.07.2009 | 20:44 Uhr 2009-07-03T20:44:00+0200
Berlin. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung schlägt Alarm: Immer mehr Menschen in Deutschland sind online-süchtig. Sabine Bätzing fordert eine Ausweitung der Therapieplätze und eine Stärkung der Medienkompetenz. Online-Sucht ist als Krankheit international nicht anerkannt.
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Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, hat eine Ausweitung der Therapiemöglichkeiten für Online-Süchtige gefordert. Es gebe bereits entsprechende Angebote, «es gilt jetzt, die noch auszuweiten», sagte Bätzing der «Mitteldeutschen Zeitung» vom Freitag. «Der Bedarf wächst. Denn das Problem wird immer größer», sagte die Drogenbeauftragte. Laut Bätzing sind etwa drei Prozent aller Internetnutzer abhängig und verbringen in ihrer Freizeit mehr als zehn Stunden täglich im Internet.
Als Folge der Sucht würden unter anderem Sozialkontakte in der realen Welt «auf null reduziert», sagte Bätzing. Die Konfliktfähigkeit bei den Betroffenen sinke, ebenso das Kommunikationsvermögen. Online-Sucht sei durchaus etwa mit Glücksspielsucht zu vergleichen, erklärte die SPD-Politikerin.
Sucht breiter erforschen und Therapien entwicklen
Neben zusätzlichen Therapieplätzen für Betroffene forderte Bätzing, die Medienkompetenz von Eltern und Kindern zu stärken. Es gehe um die Fähigkeit, «zwischen der virtuellen und realen Welt zu unterscheiden». Kinder müssten einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet lernen, und «die Eltern müssen da hinschauen und rechtzeitig einschreiten».
Online-Sucht ist bislang international nicht als Krankheit anerkannt. Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD haben die Bundesregierung beauftragt, die Sucht breiter zu erforschen, neue Therapien zu entwickeln und technische Mittel zu prüfen, wie eine übermäßige Internetnutzung beschränkt werden könnte. An diesem Freitag findet in Berlin ein Kongress statt, der sich mit Problemen der Internet- und Onlinesucht beschäftigt. (ap/afp/ddp)
09:13
Kein Frage, die Prohibitionsbeauftragte Bätzing und die SPD haben ein starkes Sendungsbewusstsein (Überzeugung einer Person oder einer Gruppe auserwählt zu sein, eine Mission zu erfüllen). Und das wird sie dann auch mit allen Mitteln ihres Amtes durchzusetzen versuchen (Alkohol, Rauchen, Glücksspiel, Online-Sucht?). Und wenn Online-Sucht bisher noch nicht als Krankheit anerkannt ist, da lässt sich doch bestimmt etwas machen, Bätzing sei Dank. Und wenn wir damit durch sind, lässt sich bestimmt noch ein neues Feld zur Missionierung finden!
21:20
Vielmehr wäre von grassierender Bätzing als vor grassierender Online-Sucht zu warnen!
Diese SPD-Dame scheint wahrlich nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben - zumindest nicht der Reihe nach!
20:37
Sach ma, kriegt Frau Bätzing für jeden Unsinn, den sie abläßt, eigentlich einen Bonus ausgezahlt???
20:22
Ich gestehe: ich war jahrelang süchtig. Ich habe Tag und Nacht gelesen, Bücher, Romane, Zeitschriften, Comics...alles, was ich in die Finger bekommen habe. Ich konnte einfach nicht aufhören, sogar nachts im Bett habe ich gelesen, obwohl mir meine Eltern das verboten haben. Dann fing ich sogar an, im Unterricht unter dem Tisch zu lesen, ja, ich war süchtig...Hätte es doch damals mal so verantwortungsvolle Politker gegeben, die einfach das Lesen verboten hätten...
20:16
Meine Frage: Wenn die Sucht anerkannt wird, greift dann bei Menschen, die online arbeiten, die Arbeitsunfähigkeitsversicherung?
19:58
Wie?
Frau Schwätzing, können Politiker das Volk nicht so beeinflussen das es immer dumm bleibt? Wird Zeit das die Wahlen kommen.
19:07
Diese Frau hat wie die meisten Volksvertreter nicht alle Tassen im Schrank!
18:46
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17:36
Nach dem Willen der meisten Politiker soll nach Möglichkeit jeder Mist geregelt werden.
Das erzeugt generell Politikverdrossenheit.
Am besten, man wendet sich einfach nur ab.
Wetten, dass - wie auch immer - wieder das übliche Parteien-Kartell das Rennen macht?
17:30
Frau Bätzing die nächste:
Jetzt wird demnächst auf Abweisung von Frau Bätzing das Internet verboten...
Sach ma, watt für Drogen nimmt diese Frau eigentlich ein, damit Sie jede Woche eine neue SAU durch`s Dorf treiben kann???
Also, mittlerweile kann`se diese Dame nur noch gebrauchen für....
Wat dat is, DAS sach ich jetzt nich, kann sichaber jeder selbs überlegen tun...