Bär erschreckt Besucher auf Weihnachtsmarkt
16.12.2011 | 17:57 Uhr 2011-12-16T17:57:00+0100
Calgary. Da staunten die Besucher eines Weihnachtsmarktes im kanadischen Vancouver nicht schlecht: Ein Bär saß in aller Seelenruhe auf einem Müll-Container und knabberte an Überresten von Stollen und Lebkuchen.
Da staunten die Besucher eines Weihnachtsmarktes im kanadischen Vancouver nicht schlecht: Einige tranken gerade Glühwein, andere kauften Strohsterne, als plötzlich ein ungebetener Gast auftauchte. Auf der Straßenseite gegenüber streckte ein Schwarzbär seinen Kopf aus einem Müllcontainer. Verdutzt konnten die Besucher beobachten, wie sich der Bär mit den Pranken an der Innenseite des Containers hochzog und sich dann auf dessen Rand niederließ.
„Wir wollten gerade den Container leeren, als auf einmal der Bär rauskletterte“, berichtete Andrew Pavlik im kanadischen Fernsehen. Der Müllmann rief sofort Polizei und Wildhüter, die etwa zehn Minuten später am Ort des Geschehens mitten in der Innenstadt eintrafen. Da saß der Bär noch immer in aller Seelenruhe auf dem Container und knabberte an Überresten von Stollen und Lebkuchen. Hunderte Besucher hatten sich mittlerweile um die Szene versammelt.
Bär war schlau - und ließ sich betäuben
Doch wie kam der Bär in den Müllcontainer? „Als ich gerufen wurde, dachte ich erst an einen Aprilscherz“, meinte Alex Desjardins von der Parkbehörde der Provinz British Columbia. „In meiner ganzen Karriere ist mir noch nie ein Bär im Zentrum von Vancouver begegnet.“
Wahrscheinlich war der Bär ein blinder Passagier. Die Wildhüter vermuten, dass er auf einer Müllkippe im Norden der Stadt in einen Abfallwagen geklettert war und von diesem ins Zentrum der Zwei-Millionen-Metropole gefahren wurde. Dort leerte er offenbar zuerst ein paar Mülleimer in einer Parkgarage, dann kroch er in den großen Container bevor dieser auf einen Lastwagen geladen wurde.
Angesichts der vielen hundert Besucher auf dem Weihnachtsmarkt hatten die herbeigerufenen Polizisten ihre Gewehre sicherheitshalber schon mit scharfer Munition geladen. Doch der Bär war klug und bewegte sich nicht vom Fleck. Desjardins konnte das 45-Kilo-Tier mit zwei Schüssen betäuben, vom Rand des Containers herunterziehen und auf einen Truck laden.
Danach wurde der etwa 18 Monate alter Bär von Biologen mit einem Sender und einer Ohrmarke ausgestattet und etwa 25 Kilometer nördlich von Vancouver in der Wildnis ausgesetzt.
14:21
frei lebenden Automobile in Deutschland ist wesentlich höher.
21:08
Doch so viele Todesopfer in 103 Jahren?
Interessant wäre zu wissen, wieviele Leute bislang die Begegnung mit Bären überlebt haben. Sehr wahrscheinlich wesentlich mehr.
18:14
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17:51
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16:19
... hatte halt Hunger. Und schlau... statt zu Tatze zu gehen einfach mit dem Auto fahren. Schön dass die Sache so ausgegangen ist und der Bär wieder in der Wildnis ist. Bei uns wäre der erschossen worden, auch wenn er keinem was getan hat. Siehe Bruno... da waren auch nur ein paar Freizeitjäger geil darauf einen Bären zu schiessen. Und in CSU Land, wo die Herren alles Jäger sind, wurde dann seitens der Politik das auch so durchgezogen. Angeblich war Bruno ja ein Problembär... komisch, ausser ein paar Hühner zu fressen und nen Hühnerstall zu demolieren hat er nix gemacht, kein Mensch ist zu Schaden gekommen. RIP Bruno.