Atlantis bleibt zwei Tage länger im All
12.06.2007 | 10:31 Uhr 2007-06-12T10:31:57+0200US-Raumfähre wurde beim Start beschädigt
Houston. Die US-Raumfähre Atlantis bleibt wegen eines Defekts an ihrem Hitzeschutzschild zwei Tage länger im All als ursprünglich geplant. Ein Knick an der Isolierung der Außenhülle sei kurz nach dem Start des Shuttle entdeckt worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.
Auf einem zusätzlichen Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS solle das Problem nun behoben werden, damit die "Atlantis" bei ihrem Wiedereintritt in die Atmosphäre keine Hitzeschäden davontrage. Der neue Termin für die Rückkehr zur Erde sei der 21. Juni.
Die US-Raumfähre Columbia war 2003 wegen eines Defekts im Hitzeschutzschild beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre explodiert. Alle sieben Astronauten an Bord kamen damals ums Leben.
Unterdessen schlossen die beiden Atlantis-Astronauten James Reilly und John Olivas den ersten von nun insgesamt vier Außeneinsätzen an der ISS ab. Bei dem über sechs Stunden dauernden Weltraumspaziergang verkabelten sie unter anderem ein neu installiertes Sonnensegel mit der Raumstation.
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