Asylbewerberin angeblich eineinhalb Jahre gefangen gehalten
12.02.2010 | 11:30 Uhr 2010-02-12T11:30:00+0100Eschwege.Eine 37-Jährige ist in Nordhessen angeblich eineinhalb Jahre gefangen gehalten worden. Die Asylbewerberin konnte nach eigenen Worten Anfang Dezember 2009 fliehen. Die Polizei wendet sich nun an die Öffentlichkeit.
Eine 37-jährige Asylbewerberin ist nach eigenen Angaben rund eineinhalb Jahre in einem Privathaus in Nordhessen gefangen gehalten worden. Wie die Polizeidirektion Werra-Meißner am Freitag mitteilte, beschuldigt die aus Uganda stammende Frau einen etwa 50 Jahre alten Bauingenieur, sie Mitte 2008 von Kassel aus zunächst nach Österreich mitgenommen zu haben. Dort habe er ihr den Pass abgenommen und sie zur Prostitution gezwungen.
Wie die Polizei berichtete, soll der Beschuldigte mit Namen „Gunther“ oder „Günther“ sie bereits drei Tage später in sein Privathaus in Eschwege oder Umgebung gebracht haben, um sie dort gefangen zu halten. Die Frau habe nur Zugang zum Schlafzimmer, zur Küche und zur Toilette gehabt. In der Zeit der Gefangenschaft soll er die Frau mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Polizei ermittelt nun wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Menschenhandel und Zuhälterei.
Erst Anfang Dezember 2009 ist der Uganderin nach eigenen Angaben durch einen Zufall die Flucht aus dem Haus gelungen. Am 8. Dezember war sie von der Polizei aufgegriffen worden. Nach den Worten von Polizeisprecher Jörg Künstler konnten die Ermittler den Sachverhalt bislang nicht aufklären und haben sich daher entschlossen, mit dem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Kripo hoffe, so an neue Ermittlungsansätze zu kommen.
Nach den Aussagen der Frau wurde sie in einem älteren Einfamilienhaus gefangen gehalten, das über nur ein Stockwerk verfügte und von außen mit Pflanzen bewachsen war. Der Entführer soll seinen Wagen, einen silbergrauen Audi, neben dem Haus geparkt haben. Das Haus soll über einen Garten verfügt haben. Auf einem angrenzenden Grundstück standen nach den Angaben der 37-Jährigen fünf Pferde. Der Täter habe von seiner Ehefrau getrennt gelebt. Er habe angeblich zwei Söhne im Alter von 18 und 20 Jahren, welche die Betroffene aber nie gesehen habe. (apn)
16:22
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15:17
Komische Geschichte.
Die Frau ist Asylbewerberin, bzw. wollte sich ursprünglich um A. bewerben, kam aber nicht dazu da sie vorab gekidnappt wurde.
Als ihr die Flucht gelang ging sie aber nicht zur Polizei, sondern erst als man sie kontrollierte und ihren, da sie ja in Gefangenschft keinen Antrag stellen konnte, illegalen Aufenthalt feststellte kam sie mit der Geschichte heraus.
Sie war natürlich auch erst kurz zuvor entkommen, also kann man ihr ihren illegalen Aufenthalt seit 2008 natürlich nicht zum Vorwurf machen. Man will ja kein Unmensch sein...
Wenn es den Günther oder Gunther wirklich gibt gehört dieser selbstredend auf Schärfste zur Verantwortung gezogen. Ein widerliches Verbrechen.
Aber ganz ehrlich: ich persönlich erlaube mir Zweifel. Klingt mir nach Schutzbehauptung. Aber abwarten.
13:43
Linke Betroffenheitsmaschine?
Die rechten Hetzkampagnen, möchten wir alle nicht erwähnen.
@bata1
Lesen kömnnen bedeutet etwas zu verstehen. vor dem Haus war ein silbernes Fahrzeug, wodurch offensichtlich ist, Sie konnte aus dem Fenster sehen.
Ihre hetzerischen Äusserungen, sollte die Polizei, unter keinen Umständen zum Anlass nehmen, die Sache, nicht zu verfolgen. In Deutschland, besteht, Strafverfolgungspflicht, der Strafverfolgungsbehörden, bei bekannt werden einer Straftat.
13:33
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13:07
#6
Sie haben Recht:
Warum soll das also nicht bei uns passieren?
12:44
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12:33
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12:19
Nanu, mein Kommentar wurde gelöscht ?
So schlimm war er doch nicht..
Dann versuche ich es jetzt etwas gemäßigter..
Werter Herr bata1,
soll das etwa bedeuten, dass die Polizei einer gemeldeten Straftat nicht nachgehen sollte, wenn diese Meldung von einem Asylbewerber stammt?
Sind diese Menschen pauschal weniger glaubwürdig?
Wenn es der Frau lediglich um ihr Bleiberecht in Deutschland gegangen wäre.
Wäre es da nicht eher kontraproduktiv, zur Polizei zu gehen ?
12:13
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12:01
Die Frau habe nur Zugang zum Schlafzimmer, zur Küche und zur Toilette gehabt...
...Nach den Aussagen der Frau wurde sie in einem älteren Einfamilienhaus gefangen gehalten, das über nur ein Stockwerk verfügte
Waren das alles fensterlose Räume? Oder war sie die ganze Zeit gefesselt und geknebelt? Oder wollte nur jemand nach eineinhalb Jahren die Beziehung beenden und hat eine mögliche Heirat abgesagt und damit die Aufenthaltsgenehmigung zu nichte gemacht?
Rache der Frauen...?
Die Polizei sollte mal in diese Richtung ihre Fühler ausstrecken und nicht einzig und allein auf die suspekten Äusserungen einer einzelnen Person mit Ermittlungen wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Menschenhandel und Zuhälterei reagieren...