Art Basel setzt auf Klassiker der Moderne

 Im Zeichen eines boomenden Kunstmarkts setzt die Art Basel dieses Jahr den Schwerpunkt auf Klassiker der Moderne. "Dieses Highlight mag erstaunen. Doch diese Werke werden immer seltener", sagte der Leiter der Schweizer Kunstmesse Marc Spiegler am Dienstag.

Basel.. Von den über 280 internationalen Galerien seien deshalb mehr als 50 Galerien mit Werken von Künstlern wie Pablo Picasso, Marc Chagall oder Max Beckmann bestückt, erklärte er auf der Pressekonferenz in Basel.

Die Art Basel, die für das breite Publikum an diesem Donnerstag (18. Juni) startet, gilt weltweit als die bedeutendste Messe für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Am Dienstag wurde die zweitägige Private View für Sammler, Museumsdirektoren und Promis eröffnet, zu den gewöhnlich auch Brad Pitt zählt.

Die Art Basel sei kein Treffpunkt für Milliardäre und Millionäre, sagte Spiegler weiter. Was im Frühling in New York passiert sei, betreffe einen Mikrokosmos, sagte der Kunstmanager mit Blick auf Spekulationen auf Rekordverkäufe in Basel. In New York wurden auf den traditionellen Frühjahrsauktionen schwindelerregende Rekorde erzielt. Das Gemälde "Die Frauen von Algier" von Pablo Picasso kam für fast 180 Millionen Dollar bei Christie's unter den Hammer - das teuerste jemals versteigerte Gemälde.

An der bis zum 21. Juni dauernden Art Basel stellen Galerien aus mehr als 30 Ländern aus, darunter Israel, Japan, Libanon, Kanada, Mexiko und Südafrika. Stark vertreten seien dieses Jahr laut Veranstalter Aussteller aus Europa. Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Installationen sowie Videos und Fotografien von mehr als 4000 Künstlern.