Angler nach 13 Stunden gerettet

Oslo..  Eine gute Portion Glück und die richtige Ausrüstung rettet drei deutschen Anglern in Norwegen das Leben nachdem sie 13 Stunden im sieben Grad kalten Wasser ausharrten. Nachdem ihr Boot gekentert war, klammerten sie sich an den Rumpf des Bootes. Und so fand die Küstenwache am Sonntag die völlig unterkühlten Männer auch vor der norwegischen Insel Averøya an der Westküste des Landes.

Die Angler hätten nicht um Hilfe rufen können, weil ihre Handys nass geworden waren. Warum sie kenterten, war zunächst unklar. Mehrere Male sei das Boot untergegangen, so der norwegische Fernsehsender NRK, doch Luftbehälter im Inneren hätten verhindert, dass es sank. Die Männer berichteten, dass mehrere Schiffe an ihnen vorbei gefahren seien, ohne sie zu bemerken. Es war der Bootseigner, der die Seenotrettung alarmierte, weil die Männer nicht zur verabredeten Zeit kamen. Die drei wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht und später wieder entlassen. Sie hatten Rettungswesten, warme Overalls und Wollunterwäsche getragen. Der Grund dafür, dass die Sache so gut ausging.