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Notlandung

Airbus kann trotz Loch nach Explosion in Somalia notlanden

02.02.2016 | 16:34 Uhr
Airbus kann trotz Loch nach Explosion in Somalia notlanden
Ein Airbus A321 der Daallo Airlines, hier im Oktober 2015, musste nach einer Explosion an Bord wieder landen. Foto: Daallo Airlines/Facebook

Mogadischu.  Kurz nach dem Start in Somalia hat eine Explosion ein Loch in den Rumpf eines Airbus A321 gerissen. Landen konnte der Flieger dennoch.

Ein Flugzeug der dschibutischen Fluggesellschaft Daallo Airlines ist am Dienstag auf dem Flughafen von Mogadischu in Somalia notgelandet. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte es Feuer gefangen. Es sei von einem technischen Problem auszugehen, sagte ein Vertreter der Fluglinie. Der Airbus A321 mit der Flugnummer D3159 war auf dem Weg von Somalia ins Nachbarland Dschibuti.

Nach Angaben eines Passagiers war die Maschine bereits seit rund 20 Minuten in der Luft, als eine laute Explosion zu hören war. „Dann schlugen auf einer Seite des Flugzeugs Flammen hoch“, sagte Passagier Halimo Omar. Medien hingegen berichteten, eine Bombe sei kurz nach dem Start an Bord der Maschine detoniert.

Explosion riss großes Loch in die Kabinenwand

In Sozialen Netzwerken im Internet ist auf Fotos ein großes Loch in der Wand der Kabine auf der rechten Seite des Flugzeugs zu sehen. Trotz des Schadens gelang es den Piloten, den Airbus in Mogadischu sicher notzulanden.

Bei der Explosion und das dadurch verursachte Feuer seien zwei der 74 Passagiere verletzt worden. Wer für die Explosion verantwortlich ist, ist bislang nicht bekannt. (jkali/dpa)

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