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Sommer-Tipps

Abtauchen in den schönsten Freibädern der Region

23.05.2012 | 12:45 Uhr
Für alle, die wie Phil (11) im Essener Grugabad eine Abkühlung brauchen, gibt’s hier Tipps. Die schönsten Frei- und Strandbäder vom Niederrhein bis Essen. Foto: Mathias Schumacher / WAZ FotoPool

An Rhein und Ruhr.   Auf einmal ist Sommer. Die Freibad-Saison ist eröffnet und bis zum Wochenende soll es sonnig bleiben. Für alle, die eine Abkühlung brauchen, haben wir Frei- und Strandbad-Tipps gesammelt. Auf welcher Wiese gibt’s den schönsten Ausblick und wo darf man auch ohne Beachwear ins Wasser?

Sonne satt, Temperaturen wie im August, frische Brise: Fehlanzeige. Astronomisch beginnt die wärmste Jahreszeit erst am 21. Juni, aber das hat den Sommer in NRW noch nie gestört. Er kommt, wann er will. Und wir sind gemeinsam mit Freibad-Betreibern froh, wenn es wie in diesem Jahr viel zu früh ist. Erste Prognosen versprechen für die nächsten Tage und das Pfingstwochenende optimale Badebedingungen. Hier gibt es deshalb Tipps, wo Sie schon gemütlich in der Sonne brutzeln und entspannt im Wasser planschen können. Vom Niederrhein bis Essen: eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Freibad Wolfsee in Duisburg

    An Spitzensommertagen pilgern bis zu 4500 Menschen in das Naturfreibad mitten im Naherholungsgebiet Sechs-Seen-Platte. Genügend Platz zum Sonnetanken finden sie auf dem 450 Meter langen Sandstrand und der 30 000 Quadratmeter großen Liegewiese. 18 Grad Wassertemperatur misst momentan das Seethermometer. Wer sich nach dem Baden wieder aufwärmen will, kann sich beim Beachvolleyball oder -soccer austoben.

Navi-Adresse: Wedau-Stadion, Duisburg, 1400 kostenlose Parkplätze, bei „Badewetter“ täglich geöffnet von 10 bis 20 Uhr, Eintritt: Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder bis 14 Jahren 2,50 Euro. Eine Pommes kostet beim Kiosk 1,80 Euro, eine Cola 2.

Naturbad Mülheim-Styrum

    Seit 2012 führt ein neuer Betreiber das Naturbad mit der insgesamt 3000 Quadratmeter großen Wasserfläche, verteilt auf ein Sport-, ein Nichtschwimmer, ein Sprung- und ein Planschbecken. Bis auf Letzteres sind alle Becken chlorfrei – ein Tipp für Allergiker. Für Kinder gibt es Klettergerüste, für Sportler ein Beachvolleyball- und ein Basketballfeld. 4000 bis 6000 Besucher kommen an Spitzentagen ins Naturbad, im vergangenen Jahr wurden solche Werte wegen des „Katastrophen-Sommers“ nie erreicht.

Navi-Adresse: Friesenstraße 101, Mülheim, zwei große Parkflächen stehen zur Verfü-gung. Geöffnet in der Woche von 10-19 Uhr, am Wochenende 10-20 Uhr. Eintritt für Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Pommes kostet 2,50, eine Cola 1,80 Euro.

Unterbacher See Düsseldorf

     120 Tonnen frischen Sand hat man vor Saisonbeginn an den Unterbacher See gekarrt, um Besuchern der beiden Strandbäder am Nord- und Südstrand „echte Urlaubsgefühle“ versprechen zu können. Im Norden sonnen sich Besucher in Bikini und Badehose, im Süden, wenn sie wollen, auch ohne. Die Badegewässerkarte 2011 beschei-nigt dem See ausgezeichnete Wasserqualität. Wer nicht nur planschen will, findet in der Umgebung einen Bootsverleih, einen Minigolfplatz und Grillstationen.

Navi-Adresse: Kleiner Torfbruch 31, Düsseldorf. Parkplätze gibt es ausreichend. Geöffnet an Werktagen von 10 bis 20.30 Uhr, am Wochenende von 9 Uhr an. Erwachsene zahlen 3,30 Euro Eintritt, ermäßigt kostet er 2,20, für Kinder 1,20. Eine Strandliege gibts für 5 Euro am Tag.

Endlich wieder draußen!

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