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58 Cent kostet ein Standardbrief - aber was macht man mit den alten?

Mehr Porto, kein Kehrmonopol - Was sich 2013 ändert
2013 fällt das Monopol der Schornsteinfeger. Hausbesitzer können nun frei bestimmen, wer bei ihnen kehrt. Das bringt Vorteile, birgt jedoch auch das Risiko, Fristen zu versäumen.Foto: Nigel Treblin/dapd

Das Porto für den Standardbrief steigt

Briefeschreiber werden zum Jahreswechsel tiefer ins Portemonnaie greifen müssen: Den Standardbrief bis 20 Gramm trägt der Postbote dann für 0,58 Euro (bisher 0,55 Euro) in die Briefkästen. Beim Maxibrief zieht das Porto von 2,20 Euro auf 2,40 Euro an. Büchersendungen gehen dann nur noch „Groß“ oder „Maxi“ auf die Reise – mit Preisen von 1 bzw. 1,65 Euro.

Wer alte Briefmarkenbestände aufbrauchen will, kann im Internet unter www.efiliale.de Ergänzungsmarken kaufen. Somit können alle Briefmarken auch nach dem Jahreswechsel noch geklebt werden, ein Umtausch ist nicht nötig.

Briefe
Deutsche Post erhöht 2013 das Porto

Schreib mal wieder - und zahl dafür mehr: Das Porto für Briefe steigt zum neuen Jahr von 55 auf 58 Cent. Die neuen Marken gibt es bereits seit Beginn des Monats. Wer noch viele alte Marken hat, sollte sich einen Vorrat an 3-Cent-Marken zum Nachrüsten zulegen.

Warmwasserzähler werden Pflicht

Eigentümer von Mehrfamilienhäusern müssen Wohnungen bis Ende 2013 mit Warmwasserzählern ausrüsten. Während es bisher möglich war, den Anteil der Heizenergie für die Warmwassererwärmung pauschal zu ermitteln, schreibt die Heizkostenverordnung fortan vor, dass die genaue Menge nun exakt per Wärmezähler erfasst werden muss. Hintergrund: Weil Häuser immer besser gedämmt sind, geht ein immer größerer Teil der Heizenergie nicht für die Raumwärme, sondern für die Warmwasserbereitung drauf. Wärmezähler messen die Wassermenge beim Einfluss wie auch beim Abfluss aus der Wohnung. Damit lässt sich die Wärmeabgabe für jede Wohnung in Kilowattstunden angeben. Das erlaubt es dann, die Kosten genauer und somit gerechter zu verteilen als im bisherigen pauschalen Abrechnungsverfahren. Nur wenn die Erfassung mit einem unzumutbar hohen Aufwand beziehungsweise sehr hohen Kosten verbunden ist, kann der Vermieter von dieser Pflicht befreit werden.

Von einer Unzumutbarkeit kann man ausgehen, wenn die Kosten der Zähler-Installation über einem Viertel der Brennstoffkosten liegen. Die Ausstattung der Wohnung mit den neuen Wärmezählern muss geduldet werden. Sind die Zähler nicht bis Ende 2013 installiert, können Mieter die Heizkostenabrechnung um 15 Prozent kürzen.

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Kommentare
31.12.2012
10:57
Mehr Porto, kein Kehrmonopol - Was sich 2013 ändert
von ulrics | #1

Und was machen jene, die nicht im Internetergänzungsmarken kaufen möchten, wollen, können? Geht das auch in der Postfiliale?

1 Antwort
Mehr Porto, kein Kehrmonopol - Was sich 2013 ändert
von Neumoerser | #1-1

das geht nur im Internet und nach Zahlung von 5€ Anmeldegbühr. ;-)

ntürlich auch in der Filiale!

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