50 Jahre James Bond
Zur Zoomansicht 02.10.2012 | 17:27 Uhr 2012-10-02T05:27+0200Vor genau 50 Jahren hat der wohl berühmteste Agent aller Zeiten zum ersten Mal auf großer Leinwand die Welt gerettet: Am 5. Oktober 1962 feierte "James Bond jagt Dr. No" in London Premiere und löste damit einen bis heute andauernden Doppelnull-Kult aus. Darsteller Sean Connery verhalf der Produktion zum großen Durchbruch. Seitdem wurde der von Ex-Agent und Journalist Ian Fleming erdachte Held in 23 Verfilmungen von sechs Darstellern verkörpert, darunter Roger Moore, Timothy Dalton und der Ire Pierce Brosnan.
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Ich kann mir trotzdem vorstellen, dass jemand, der mit den neueren Bondfilmen aufgewachsen ist und die Connery-Filme erst später gesehen hat, vielleicht einen Pierce Brosnan oder auch Daniel Craig besser findet. Wer allerdings wie ich damals nach dem ersten Film auch die Romane von Ian Fleming gelesen hat, weiß, dass ein Daniel Craig optisch so gar nicht Flemings 007 entspricht, schon wegen der "widerspenstigen schwarzen Haarlocke(oder Strähne)", die dem Roman-Bond immer in die Stirn fiel. Deshalb hatte ich auch mit Roger Moore anfangs so meine Schwierigkeiten(weil eigentlich auch blond und schon als "Simon Templar" oder als Lord in "Die 2" bekannt). Aber die Haarfarbe allein tuts auch nicht, wie man an George Lazenby sehen konnte. Ich habe in dem Film mit Lazenby nie den echten Bond, sondern nur einen gut aussehenden Dressmann gesehen, der sich tapfer als 007 versuchte und am Ende "Emma Peel" (Sorry, ich kann bei Diana Rigg nur an diese Serie denken) heiratete - leider ohne Happyend.
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OHMSS war vor allem so schön selbstironisch. Weil Lazenby die erste Neubesetzung für Bond war, gibt es gleich zu Beginn, als die gerade noch von ihm gerettete Tracy einfach davon fährt, statt in seinen Armen schmachtend dem heldenhaften Bond zu danken, den netten Kommentar "Das wär dem anderen (...also Sean Connery) nicht passiert". Und nach einem Kampf in seinem Hotelzimmer genehmigt sich Bond ein Häppchen Kaviar mit den Worten "Hmm Beluga, das hebt... die Stimmung". Doch auch bei Roger Moore gibt es ein paar nette ironische Bemerkungen, die der aktuelle Bond, aber auch Sean Connery vermissen lassen. So kommentiert Moore in Octopussy das Auftreten eines Tigers mit "Du gehörtst in den Tank". Ein Hauch von "Die 2" (dt. Übersetzung.