30 Verletzte bei Unfallserie mit 100 Autos auf der A45
12.03.2013 | 20:31 Uhr 2013-03-12T20:31:00+0100
Münzenberg. Starkes Schneetreiben und eine spiegelglatte Fahrbahn haben am Dienstag in Hessen für eine Unfallserie mit rund 100 beteiligten Autos gesorgt. 30 Menschen wurden verletzt, die Autobahn lange gesperrt. Die Aufräumarbeiten werden wohl noch bis in den Mittwoch dauern.
Die Wracks Dutzender Autos und Lastwagen sind ineinander verkeilt, sie sind zusammengeschoben, etliche völlig demoliert. Geplatzte Airbags hängen aus den Trümmern, Sanitäter hasten über diesen Schrottplatz auf der Autobahn, vorbei an den aufgetürmten Blechgerüsten, den Stoßstangen und verdrehten Rädern.
Das sei ein Unfall, den selbst erfahrene Feuerwehrleute nur "einmal im Leben sehen, hoffe ich", sagt der Wetterauer Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann. Er gehört zu den Einsatzkräften, die am Dienstagmittag alarmiert werden und zu der schweren Unfallserie auf der Autobahn 45 in Mittelhessen eilen.
Retter kamen nur schwer bis zur Unfallstelle
Am Mittag schreckt die erste kurze Mitteilung der Polizei auf: Massenkarambolage im Schneegestöber zwischen Wölfersheim und Florstadt, etwa 100 Fahrzeuge sind zusammengestoßen. Die Polizei in Friedberg sprach am Abend von 30 Verletzten. Zudem zählt sie auf der Strecke noch weitere, aber kleinere Unfälle.
Es sei ein schwieriger Einsatz, sagt Hartmann. Das größte Problem sei zunächst gewesen, die Unfallstelle zu erreichen, um die Opfer zu versorgen und sich ein erstes Bild zu machen. Die Fahrzeugtrümmer versperrten den Weg. Über die andere Autobahnseite kommen die Retter näher heran.
Warnblinkanlage an, "dann war es auch schon rum"
Während die Helfer von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr, die Seelsorger und Notärzte im Schneetreiben im Einsatz sind, wärmen sich die unverletzten Reisenden in beheizten Zelten auf. Es gibt heißen Zitronen- und Waldfrucht-Tee. Niemand ist ums Leben gekommen - angesichts der Trümmerlandschaft wirkt das wie ein Wunder.
Ein Mann ist auch mehrere Stunden nach dem Unfall sichtlich geschockt: "Ich habe nur noch die Warnblinkanlage angemacht, dann war es auch schon rum." Ein junger Vater spricht von einem "Horrorszenario". Der 30-Jährige und seine Partnerin mussten mit dem sechs Monate alte Sohn aus dem Beifahrerfenster ihres zerbeulten Autos klettern. Ein Lkw-Fahrer ließ sie dann in sein beheiztes Führerhaus, wie er aufgewühlt erzählt. Nun sitzt die junge Familie in einem Wagen der Feuerwehr. Die Helfer arbeiteten einfach super, sagen sie.
Aufräumarbeiten wohl noch bis in den Mittwoch
Und die Einsatzkräfte haben noch einige Stunden vor sich: Die Wracks sollen nach und nach abtransportiert werden. Kreisbrandinspektor Hartmann schätzt, dass die Bergungsarbeiten noch bis Mittwochmittag dauern werden. Übernachten wird niemand auf dem Trümmerfeld. (dpa)

23:18
Das stimmt so nicht.
Es gibt nur eine Winterreifenpficht für die Antriebsräder eines LKW. Das nützt beim Anfahren, sonst aber überhaupt nicht.
23:07
nur mal so,zum allgmeinen verständniss und für die superschlauen die keine ahnung haben,ES GIBT EINE WINTEREIFEN VORSCHRIFT FÜR LKW.wenn man keine ahnung hat von der materie,sollte man einfach den mund halten,es steht in dem bericht auch nicht,das lkw an dem ganzen geschehen alleine schuld haben.mich würde mal interessieren wieviele lkw und wieviele pkw in den unfall verwickelt sind.also leibe kommentatoren,nicht immer nur die schuld bei den lkw sehen.
22:06
Ich möchte mal so sterben wie mein Opa.
Und nicht schreiend,weinend und zähneklappernd wie sein BEIFAHRER.
(Ironie aus)
20:34
die auf vollen Autobahnen täglich mit 3-10m Abstand unterwegs sind (leider gefühlte 75%):
Ich halte Euch für Idioten.
Vielleicht kann unser Verkehrsminister ja mal einen "Abstandskontrollmarathon" organisieren.
Einfach nicht aus falschem Stolz auf der linken Spur campieren. Oft sind doch die, die sich bedrängt fühlen selbst nicht bereit für einen schnelleren Hintermann/frau platz zu machen - obwohl satt Platz wäre.
"Aber neee, da am Horizont ist ja noch ein Auto, das überhole ich auch noch. Mir doch egal."
So ein Verhalten ist auch idiotisch.
Soll der Verkehrsminister doch mal eine "Rechtfahrgebotkontrollmarathon" organisieren.
19:36
An Nummer 8 /FIREFIGHTER
Ich vermute mal,ihr Nickname ist im öffentlichen Straßenverkehr Programm.
Inklusive Punkte in Flensburg. Viel Erfolg bei der MPU.
19:17
täte ein wenig Demut gut.
Wenn 100 Autos ineinander rauschen, dann ist in der Regel nicht ein Fahrertyp alleine dafür verantwortlich. Die einen sind zu schnell unterwegs, andere "träumen" und übersehen beim Spurwechsel den Neben- oder Hintermann. Manch einer telefoniert so eindringlich, dass er die Bremsleuchten nicht bemerkt...
Und dann ist da noch der Herdentrieb! Egal wies Wetter ist, wenn die Anderen so schnell fahren, gehts schon...
Wichtig ist, dass man sich und seine Fahrweise reflektiert und nicht polemisch mit dem Zeigefinger auf andere zeigt.
Diese Fähigkeit scheint hier so Manchem zu fehlen!
Vielleicht wäre dem ein Spiegel ein besseres Werkzeug, als eine Tastatur ...
Den Betroffenen alles Gute und gute Genesung.
Wenn LKW-Verkehr anders nicht von der Straße zu bekommen ist...kein Mitleid.
19:13
Unfall:
E hoch Müh Alfa(Umschlingungswinkel) mal Glättefaktor plus REAKTIONSZEIT mal Masse mal Beschleunigung geteilt durch Negative Beschleunigung zum Quadrat
= Sssss`ttt geteilt durch Delta T = Bumm
Überdenken sie das Mal.
Ironie aus !!!
Was hat denn Eytelwein damit zu tun?
E = m/2 * v^2
halbe Geschwindigkeit = ein viertel der Energie = Auto weniger oder gar nicht kaputt
19:07
Da kommt die Abstammung von der alten Germanen zum Vorschein. "Nur nicht im Bett sterben, sondern mit der Waffe (Steuer) in der Hand"
18:48
@herbert57
... schreibt wohl ein Frührentner, der gegen alles etwas auszusetzen hat.
Er selbst hat keinen LKW, kein SUV, und wenn er gar ein Auto besitzt, hat dieses vermutlich kein ESP, kein Allrad oder sonstigen Schnick Schnack.
18:34
Für LKW giebt es keine Winterreifenpflicht.
Obwohl diese bei Glätte auf den kleinsten Steigungen oder Gefälle nicht
mehr weiterkommen oder querstehen.(Winterreifen sind nur was für Feiglinge).
Die Fahrer mit den dicken SUV´s,mit ESP,Allradantrieb und sonstigen Schnick -Schnack,
die so gerne andere Verkehrsteilnehmer vor sich hertreiben,glauben auch die
physikalischen Gesetze außer Kraft setzen zu können.
Hinzu kommen noch die alten Rostlauben,deren Fahrer ihre Fahrzeuge wegen Armut nicht mehr verkehrssicher betreiben können.
So passieren halt immer wieder Unfälle.