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Bank-Panne

170.000 Euro für die Schrottpresse

31.01.2009 | 11:01 Uhr
170.000 Euro für die Schrottpresse

Hennigsdorf. In Brandenburg liegt das Geld ganz wie es sich gehört im Tresor. Dummerweise aber hat die Postbank einen prall gefüllten Geldschrank zum Verschrotten gegeben. Dank der ehrlichen Mitarbeiter des Stahlwerks fanden die laut Medienberichten 170.000 Euro den Weg zurück in die Bank.

Bei der Postbank hat es eine peinliche Panne beim Verschrotten eines Tresors gegeben. In dem entsorgten Geldschrank befanden sich noch mindestens 100.000 Euro, als er in einem brandenburgischen Stahlwerk ankam. Dieser Fehler sei auf die «Unachtsamkeit eines Mitarbeiters» zurückzuführen, sagte ein Postbank-Sprecher am Freitag auf ddp-Anfrage. Beim Abladen des Tresors von einem Lkw in dem Stahlwerk in Hennigsdorf bei Berlin habe es plötzlich Geld geregnet, berichtete der «Oranienburger Generalanzeiger» vom Freitag. Der Vorfall hatte sich bereits am 14. Januar ereignet.

Die Polizei hat das Geld zurück gegeben

Nach Angaben der Zeitung wurden 170.000 Euro in dem Tresor gefunden. Der Postbank-Sprecher ging jedoch nur von 100.000 Euro aus. Die Polizei habe das Geld inzwischen der Postbank zurückgegeben. Der Tresor, der bei Umbauarbeiten in einer Berliner Filiale der Bank im Dezember ausgemustert wurde, sei vor der Übergabe an die Entsorgungsfirma nicht vollständig geleert worden, erläuterte der Sprecher weiter. Die Postbank habe unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls «alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen, um das Geld zurückzuholen».

Der Vorfall werde für den Mitarbeiter Konsequenzen haben, kündigte der Sprecher an. Ein Finderlohn werde an den entsprechenden Mitarbeiter des Stahlwerks gezahlt. Noch sei der Postbank aber nicht bekannt, wer den Fund gemeldet habe.

Keine Straftat

Nach Angaben der Polizei hat der letzte Schrottprüfer im Elektrostahlwerk das Geld gefunden. Die Beamten hätten zunächst wegen des Verdachts auf Diebstahl gegen unbekannt ermittelt. Es habe sich jedoch herausgestellt, dass keine Straftat vorliege. Beim Hennigsdorfer Stahlwerk wollte sich niemand zu dem Vorfall äußern. (ddp)

DerWesten

Kommentare
01.02.2009
02:37
170.000 Euro für die Schrottpresse
von pedravia | #14

... so ein wenig Schwund ist eben überall dabei ...

31.01.2009
12:14
170.000 Euro für die Schrottpresse
von Dittsche | #13

Nicht alles Geld wird bei den Banken wohl verzockt.
Wie man hier sieht, verschwindet unser Geld auch in ganz andere Kanäle.

31.01.2009
11:02
170.000 Euro für die Schrottpresse
von klb60 | #12

...und diesen Leuten vertrauen wir unser sauer verdientes und versteuertes Geld an.
Mich wundert wirklich gar nichts mehr...

31.01.2009
10:49
170.000 Euro für die Schrottpresse
von Eagle2 | #11

Sorry soll natürlich heißen: ...wie ernsthaft die Banken...

31.01.2009
10:48
170.000 Euro für die Schrottpresse
von Eagle2 | #10

Ich denke, es ist ein Beispiel, wie die ernsthaft Banken mit Geld der Kunden umgehen. Sehr bezeichnend und offenbar repräsentativ für die ganze Branche.

31.01.2009
10:37
170.000 Euro für die Schrottpresse
von Vanagas | #9

.........mich wundert nichts mehr !

31.01.2009
09:36
170.000 Euro für die Schrottpresse
von Theodor Rand | #8

Bei den Banken ist ihr Geld sicher...bis zum Tresorwechsel!!!

31.01.2009
05:01
170.000 Euro für die Schrottpresse
von vantast | #7

Nur gut, daß das Geld nicht den Managern oder Bankern in die Hände gefallen ist, es wäre futsch, diesen Leuten kann man nicht trauen.

31.01.2009
04:54
170.000 Euro für die Schrottpresse
von dette | #6

...oder darüber zu schreiben, ohne entsprechend weiter zu recherchieren? Da wollten sich Postbänker die eigene Tasche füllen. Naja, kann ja nicht immer alles gut gehen.

31.01.2009
00:38
170.000 Euro für die Schrottpresse
von mausefritzchen | #5

...oder den Fund zu melden...

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2009-01-31 11:01
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