14-Jährige bricht Mittwoch zu Weltumseglung auf
31.07.2010 | 21:50 Uhr 2010-07-31T21:50:00+0200Den Haag.Jetzt muss es schnell gehen: Wenige Tage nachdem ein Gericht in den Niederlanden das Okay gab, will die 14-jährige Niederländerin Laura Dekker ihre Solo-Weltumseglung starten. Dazu wird sie ab Mittwoch mit ihrem Vater nach Portugal segeln.
Die 14-jährige Niederländerin Laura Dekker will am kommenden Mittwoch in See stechen, um ihren Traum von einer Einhand-Weltumseglung endlich zu verwirklichen. „Es ist wunderbar, dass ich jetzt offiziell loslegen darf“, erklärte die Jugendliche am Samstag im Internet. Am Mittwoch um 09.00 Uhr gehe es los. Laut der niederländischen Nachrichtenagentur ANP startet Laura Dekker vom kleinen Hafen Den Osse, wo sie seit März mit ihrem Vater auf einem kleinen Kahn lebt. Ihr Vater wird sie demnach auf ihrem Segelboot „Guppy“ bis nach Portugal begleiten, „um die letzten Kleinigkeiten zu testen und zu verbessern“, bevor sie dann allein die Weltumseglung antritt.
Vor ihrem 17. Geburtstag muss sie zurück sein
„Die Reise beginnt offiziell in Portugal“, erklärte Dekker. Der Starttermin für die Weltumseglung stehe noch nicht fest. Um als jüngste Weltumseglerin in die Geschichte einzugehen, muss Laura Dekker den Törn vor ihrem 17. Geburtstag am 20. September 2012 beenden. Für die Weltumseglung werden etwa zwei Jahre veranschlagt.
Die 14-jährige hatte am Dienstag nach einem langen Streit mit den niederländischen Behörden das richterliche Einverständnis für eine Einhand-Weltumseglung bekommen. Das Kind war unter Vormundschaft gestellt worden, da seine Eltern die Weltumseglung unterstützen und nach Auffassung der Richter die Gefahren des Vorhabens unterschätzten. Nach der Entscheidung vom Dienstag kann Dekker nun ihr Abenteuer in Angriff nehmen. (afp)
09:38
Eigentlich unverantwortlich.
Man kann nur hoffen das alles gut geht.
Sollte das Mädchenverunglücken oder sogar sterben möchte ich nicht in der Haut der Eltern sein.
09:10
Ich hoffe im Interesse des Mädchens, dass ihre Fahrt gleich kurz nach Beginn schon in Reichweite der Rettung endet und ein vernünftiges Gericht die so genannten Eltern wegen Körperverletzung verurteilt. Seefahrt war noch nie ein Kinderspiel, und wird es auch nie sein. Wer mit einer solchen Nussschale glaubt, er sei der stürmischen See und ihren Unwägbarkeiten gewachsen, ist nicht mutig, sondern leichtsinnig und lebensmüde.
07:35
och wie aufregend.....
23:28
Startet man Atlantiküberquerungen nicht frühestens Ende September um nicht in die Hurricane Saison zu kommen? Von daher ist der Zeitzdruck nicht zu gross würde ich meinen.
Sicher kann das Mädchen es schaffen, mit Glück, das gehört immer dazu. Wasser hat keine Balken und auch Piraten sind mittlerweile ja wieder eine realistische Gefahr. Jugendliche können meist mehr als wir ihnen zutrauen, trotzdem bin ich froh, dass es nicht meine Tochter ist.
20:48
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:13
Den Eltern das Sorgerecht entziehen, die Richter in die Wüste schicken - und dem Mädchen eine gesunde Wiederkehr!
17:05
Schotbruch...Sorry
17:04
Jedenfalls hat das Mädel ne Menge Mut.
Ich denke das kann man nur schaffen,
wenn einem das Segeln sozusagen mit der
Muttermilch verabreicht wurde.
Wünsche dem Girl alles Gute und
Mast&Schodbruch.
16:09
Im Notfall ist Rettung schnell zur Stelle
Das soll wohl ein Witz sein, was glauben Sie wielange es dauert bis von der Küste jemand mehrere Tausend Seemeilen zur Hilfe eilt. Die Chance da noch gerettet zu werden ist gleich Null.
16:05
Vor lauter Geltungssucht das Leben aufs Spiel setzen - bei einer 14 jährigen kann ich soviel Dummheit das verzeihen, bei den Eltern dagegen nicht. Die sollten Sie eigentlich vor solchen Dummheiten schützen. Auf hoher See kann sehr viel passieren und Retten wird sie da auch keiner mehr können.